Starlinger auf der K 2022: So sieht der Zemen...
Starlinger auf der K 2022

So sieht der Zementsack der Zukunft aus

„Den wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit im industriellen Bereich wollen wir mit unserer Verpackungstechnologie noch weiter vorantreiben und Verpackungsherstellern innovative und gangbare Lösungen anbieten“, erklärt Hermann Adrigan, Vertriebsleiter bei Starlinger. „Wir stellen dieses Jahr am Starlinger-Messestand auf der K mit unserer neuen Sackkonfektionsanlage Ad*Starkon SX Neo Kastenventilsäcke unserer Marke Ad*Star* mit 22 % Recyclinganteil her. Damit wollen wir zeigen, dass es auch bei Bändchengewebe aus Kunststoff, das einen aufwändigen Herstellungsprozess durchläuft, möglich ist, Recyclingware einzusetzen, ohne damit Qualitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Starlinger-Kunden produzieren auf unseren Anlagen sogar Hochleistungsverpackungen wie Big Bags mit recyceltem Polypropylen.“

Mit der patentierten neuen Griptec-Technologie – ebenfalls am Messestand zu sehen – kann außerdem der Reibungskoeffizient auf der Sackoberfläche erhöht werden, so dass aufeinandergestapelte Säcke nicht so leicht verrutschen. Auf diese Weise wird die Gefahr von Personenschäden durch herabrutschende Säcke verringert und Tonnen von Schüttgut sowie Verpackungsmaterial eingespart. Zusätzlich fällt das bei der Nachproduktion generierte CO2 weg – ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Verpackungskreisläufe schließen

Auf Starlinger-Anlagen kann nicht nur Bändchengewebe mit recyceltem Polypropylen (rPP), sondern auch mit recyceltem PET produziert und weiterverarbeitet werden. „Als Mitglied der österreichischen Plattform „Verpackung mit Zukunft“ liegt uns die Schaffung geschlossener Kreisläufe für Kunststoffverpackungen besonders am Herzen“, so Adrigan. „Wir bieten mit unserem Circular Packaging-Konzept die Möglichkeit eines geschlossenen Verpackungskreislaufs im industriellen Bereich. Industrieverpackungen wie Big Bags aus Polypropylengewebe werden mit einem Materialpass ausgestattet, der den Lebenszyklus von der Herstellung über die Verwendung bis zu Rückführung und Recycling nachvollziehbar macht. So können ohne Qualitätsverlust aus gebrauchten Big Bags wieder neue Big Bags hergestellt und der Verpackungskreislauf geschlossen werden.“ Von Starlinger-Kunden hergestellte Big Bags mit rPP-Anteil sind am Starlinger-Messestand ausgestellt. Auch die Plattform „Verpackung mit Zukunft“ ist bei Starlinger vertreten und informiert Interessenten zum Thema Kreislaufwirtschaft.

Gewebesäcke und Big Bags aus PET-Monomaterial

Geradezu fürs Recycling gemacht sind Monomaterialverpackungen aus PET: Im Recyclingprozess könne dieses Material so aufbereitet werden, dass es die Eigenschaften von Neuware – inklusive Lebensmitteltauglichkeit – aufweist und wiederholt recycelt werden kann. Mit der Technologie zur Herstellung von Bändchengewebe aus PET und rPET habe Starlinger diesen Vorteil für gewebte Verpackungen nutzbar gemacht und ist nach Unternehmensangaben der einzige Anbieter dieses Verfahrens.

PET-Bändchengewebe ist hochfest, lebensmitteltauglich, hat eine hohe Kriechfestigkeit und kann aus 100 % Recyclingmaterial hergestellt werden. Wie beim Bottle-to-Bottle-Recycling könne damit „Bag-to-Bag“-Recycling betrieben und der Verpackungskreislauf geschlossen werden. Das reduziere nicht nur den Rohmaterialbedarf, sondern auch die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch. Sowohl PET- als auch rPET-Bändchengewebe wurde bereits erfolgreich in der Herstellung von Big Bags eingesetzt. Durch ihre hohe Formstabilität eigneten sich PET-Big Bags für die langfristige Lagerung von Schüttgütern und stellen eine kostengünstige Alternative zu Oktabins und Zylindern aus Karton dar. Als Monomateriallösung seien sie nach ihrer Verwendung gut recycelbar und könnten beliebig oft wiederaufbereitet werden.

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