Verallia : Stellt Produktion in der Ukraine v...
Verallia

Stellt Produktion in der Ukraine vorübergehend ein

Die Verallia Deutschland AG, Bad Wurzach, verfolgt die Situation in der Ukraine seit Mittwochabend sehr genau und bedauert die aktuelle Entwicklung. Oberste Priorität des Unternehmens sei es, die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten.

In Anbetracht der jüngsten Entwicklung der Situation und zum Schutz ihrer Teams vor Ort hat die Verallia Deutschland AG beschlossen, ihre Produktion in der Ukraine am Standort Zorya vorübergehend einzustellen und nur ihre beiden Wannen in Betrieb zu halten.

„Wir haben uns entschlossen, die Produktionslinien – entsprechend unserer Krisenpläne – zum Schutz der Belegschaft zum jetzigen Zeitpunkt geordnet und kontrolliert herunterzufahren", sagt Dr. Dirk Bissel, Vorstandsvorsitzender der Verallia Deutschland AG, zu der der Standort gehört. „Dank unserer Vorbereitungen in den letzten Wochen und Monaten kann diese Maßnahme im Werk planmäßig und ohne großes Risiko ablaufen", so Dr. Dirk Bissel weiter.

Hälfte der Produktion wird an lokale Kunden verkauft

Die Verallia Deutschland AG ist mit einem Werk im Westen des Landes nur begrenzt in der Ukraine vertreten. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz 2021 auf rund 50 Millionen Euro. Die Hälfte der Produktion wird an lokale Kunden verkauft, während der Rest hauptsächlich in den Rest Europas exportiert wird.

Die Verallia Deutschland AG verfolgt die Situation in Echtzeit. Sollte sich die Situation verschlimmern, würde das Unternehmen die Produktion vollständig und kontrolliert einstellen, so dass die Kapitalinvestitionen erhalten bleiben und das Werk zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Betrieb genommen werden kann.

Mit rund 10.000 Mitarbeitern und 32 Glasproduktionsstätten in 11 Ländern ist der Konzern in Europa führend und weltweit der drittgrößte Hersteller von Glasverpackungen für Getränke und Lebensmittel. Im Jahr 2021 produzierte Verallia mehr als 16 Milliarden Glasflaschen und -gläser und erzielte einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro.



 

stats