Umfrage Packaging Valley : Was die Mitgliedsu...
Umfrage Packaging Valley

Was die Mitgliedsunternehmen für 2022 erwarten

Die gesamte Branche des Verpackungsmaschinenbaus sieht sich einer Vielzahl von Veränderungen und Herausforderungen gegenüber, so wie es die Branche in dieser Weise noch nicht erlebt hat. Im Cluster Packaging Valley Germany, Schwäbisch Hall, arbeiten nahezu 100 Unternehmen der Branche gemeinsam daran, dass diese auch mittel- und langfristig erfolgreich bleibt.

Nicht nur die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie stellten den Verpackungsmaschinenbau aktuell vor Herausforderungen. Auch der Fachkräfte- bzw. Personalmangel im Allgemeinen, die Probleme der Lieferkette, der zunehmende Wettbewerb aus Asien und die Umsetzung der Digitalisierung im Unternehmen, in den Maschinen und bei den Services bringen deutliche Veränderungen mit sich.

Das Packaging Valley ist ein Cluster im Südwesten Deutschlands, in dem sich fast 100 Unternehmen aus dem Verpackungsmaschinenbau und der dazugehörigen Automatisierungstechnik zusammengetan haben, um die Branche „Made in Packaging Valley“ zu stärken. Dies geschieht durch Information, Netzwerken und gemeinsamen Projekten wie Messeauftritte bei Fachpack und interpack, durch den Makeathon, wo Mitgliedsunternehmen mit Studenten an Projekten arbeiten, oder auch Projekten mit Hochschulen. Das Cluster vernetzt sich nicht nur mit Playern aus Deutschland wie dem dvi, ZLV, dem Foodnetz oder der Open Industry 4.0 Allianz, sondern auch mit europäischen Clustern wie Packbridge (Schweden), Geppia (Frankreich) und dem Packaging Cluster (Spanien).

Die gesamte Wertschöpfungskette im Fokus

Neben den vier Arbeitsgruppen Marketing, Personal, Nachhaltigkeit und Technologietrends bietet das Packaging Valley spannende Impulsveranstaltungen. Eines der Themen, das in der nächsten Zeit stark thematisiert werden soll, ist das Thema „Neue Geschäftsmodelle im Verpackungsmaschinenbau“. Insgesamt wird es immer mehr darum gehen, die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackung zu betrachten. Dies geschieht auch dadurch, dass Packmittelhersteller wie Südpack und andere Unternehmen der Branche mit dem Verpackungsmaschinenbau als Gesamtes in Verbindung gebracht wird. Neben Südpack sind namhafte Unternehmen im Jahr 2021 Mitglied beim Packaging Valley geworden, sodass das Cluster nunmehr nahezu 100 Mitglieder hat.

Der Vorstand wird in den nächsten Monaten an der strategischen Ausrichtung des Clusters für die nächsten 2-5 Jahre arbeiten. Themen und Aufgaben gibt es mehr als genug, wichtig ist deren Priorisierung, heißt es aus Schwäbisch Hall. In der Geschäftsstelle wurde in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, Strukturen und Softwareeinsatz, andere würden Digitalisierung dazu sagen, zu optimieren. Im März beginnt eine neue Mitarbeiterin, die den Bereich Marketing verantworten wird, als Nachfolgerin von Regine Rüeck, die in der Summe 13 Jahre beim Packaging Valley gearbeitet hatte.

Der packREPORT dokumentiert exklusiv die Ergebnisse einer Umfrage vom 9.-11. Februar 2022. 23 von 98 Packaging Valley-Mitgliedern haben geantwortet:









 

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