Schumacher Packaging: Jetzt Mehrheit an Karto...
Schumacher Packaging

Jetzt Mehrheit an Kartonfabrik Kaierde

Die Schumacher Packaging Gruppe übernimmt die Mehrheit an der traditionsreichen Kartonfabrik Kaierde in Delligsen, Niedersachsen. Damit steigert das Familienunternehmen seine Gesamtkapazitäten im Bereich Vollpappe um 50 Prozent von 50.000 Tonnen auf insgesamt 75.000 Tonnen pro Jahr.

Die Beteiligung ist Teil des ambitioniertesten Investitionsprogramms der über 70-jährigen Geschichte des Unternehmens in Höhe von 700 Millionen Euro bis 2025.

„Die Kartonfabrik Kaierde ergänzt unsere Aktivitäten im Bereich Vollkarton hervorragend. In Zeiten von Nachfragesteigerung und Produktionsengpässen aufgrund knapper Ressourcen bieten wir unseren Kunden durch diese Übernahme solide Zukunftsperspektiven und gewährleisten ihnen auch künftig Versorgungssicherheit“, erklärt Hendrik Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging Gruppe, die strategische Entscheidung des Unternehmens.

Das niedersächsische Traditionsunternehmen Kaierde ist seit mehr als 30 Jahren im Markt etabliert und stellt jährlich rund 25.000 Tonnen hochqualitativen Grau- und Braunkarton her. Auch nach dem Einstieg von Schumacher Packaging bleibt die Familie Gravenkamp beteiligt. Stephan Gravenkamp wird die Geschicke des Standortes in Niedersachsen weiterhin als Geschäftsführer lenken. Gemeinsam mit Schumacher Packaging soll der Standort mit aktuell rund 60 Mitarbeitenden weiterentwickelt werden. Es bestehen bereits Pläne zum Ausbau der Kapazitäten.

„Beide Traditionsunternehmen haben jahrelange Erfahrung und verfügen über umfassendes Know-how im Segment Vollpappe. Wir sind davon überzeugt, dass die Teams unserer Standorte Schwarzenberg und Delligsen vom künftigen gegenseitigen Austausch profitieren und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Schumacher. Die Schumacher Packaging Gruppe, die nach der Übernahme 18 Standorte in Europa zählt, betreibt im Bereich Vollpappe bereits eine Kartonfabrik in Schwarzenberg im Erzgebirge sowie eine Vollkartonverarbeitung im pfälzischen Hauenstein.

Weichenstellung für künftiges Wachstum

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation auf den Weltmärkten investiert der Verpackungsspezialist derzeit mit 700 Millionen Euro massiv in den Auf- und Ausbau von Werken sowie in nachhaltige Zukunftstechnologien. Die Beteiligung ist damit eine weitere wichtige Weichenstellung für künftiges Wachstum und reiht sich ein in die jüngsten Ausbaupläne von Schumacher Packaging. Aktuell baut das Unternehmen das Wellpappe-Werk in Greven, Nordrhein-Westfalen, zu einem Multi-Mega-Werk der nächsten Generation aus. Der Verpackungsspezialist reagiert damit sehr schnell auf die dank des E-Commerce-Booms weiterhin steigende Nachfrage.

Neben nachhaltigen Verpackungen aus Wellpappe erfreuen sich auch Verpackungen aus Vollpappe (oder Karton) großer Beliebtheit und kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz. „Unsere Karton-Verpackungen bestehen zu 100 Prozent aus Altpapier und werden immer häufiger als Ersatz für Kunststoffverpackungen im Online-Handel und der Lebensmittelindustrie eingesetzt“, sagt Leena Gaebler, Vertriebsleiterin Kartonerzeugung bei Schumacher Packaging. „Karton kann zudem kompakt und platzsparend transportiert und gelagert werden. All das spart Ressourcen und senkt den Ausstoß von CO2 – bei uns und unseren Kunden. Mit der Beteiligung an der Kartonfabrik Kaierde und der damit verbundenen Kapazitätserweiterung können wir der steigenden Nachfrage künftig noch besser begegnen.“

Klimaneutrale Produktion bis 2035

Darüber hinaus ist auch der niedersächsische Standort Delligsen Teil der Gesamtstrategie der Schumacher Packaging Gruppe mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu produzieren. „Wir freuen uns, die Zukunft unseres Standorts und unserer motivierten Mitarbeitenden als Teil der Schumacher Packaging Gruppe nachhaltig zu sichern und weiteres Wachstum zu ermöglichen“, sagt Stephan Gravenkamp, CEO der Kartonfabrik Kaierde. „Denn eines ist klar: Gemeinsam können wir den aktuellen Herausforderungen und Anforderungen des Marktes wie etwa CO2-neutraler Produktion noch besser und erfolgreicher begegnen.“

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