Jahresrückblick 2021: „Es kam leider anders“
Jahresrückblick 2021

„Es kam leider anders“

Was war 2021 eigentlich für ein Jahr für die Verpackungsbranche? Was wird bleiben? Auf was darf man sich im Jahr 2022 freuen? Der packREPORT schaut in dieser Woche gemeinsam mit fünf Top-Entscheidern der Branche zurück auf die hinter uns liegenden elf Monate. Am Vormittag eines jeden Tages, von Montag bis Freitag, geht jeweils ein persönliches Jahres-Resümee auf packreport.de online. Den Auftakt macht Thomas Dohse, Project Director der interpack.

Thomas Dohse, Project Director interpack, Messe Düsseldorf GmbH:

„Das Jahr 2021 war für die meisten in der Branche sicher eines: kontaktarm – zumindest, was die persönlichen Begegnungen vor allem auf internationaler Ebene angeht. Die interpack hätte im März 2021 – bereits aufgrund der Covid-19-Pandemie schon um ein Dreivierteljahr später als regulär – diese Begegnungen und den direkten Austausch der Branche wieder ermöglichen sollen. Es kam leider anders. Das hat uns als Veranstalter schon wehgetan. Nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Gähnende Leere, wo sich sonst die internationale Branche zu ihrem Top-Event trifft und es richtig brummt, ist einfach bitter.

Doch wir haben dann schnell unseren Blick in Richtung kommende interpack im Mai 2023 gerichtet und konnten uns über viel Zuspruch freuen. Über ein Re-Booking ist es uns gelungen, bereits beinahe ausgebucht zu sein. Man spürt ganz deutlich: Der persönliche Austausch und das direkte Erleben von Technologie und Materialien ist das, was die Branche möchte. Digitale Angebote haben sich als sinnvolle Ergänzung für Messen erwiesen, ein Komplettersatz sind sie nicht. Daher steht das kommende Jahr für uns im Zeichen der inhaltlichen Vorbereitung der interpack als Präsenzmesse mit digitalen Zusatzangeboten.“

 

stats