Gerhard Schubert: Startschuss für die Zukunft
Gerhard Schubert

Startschuss für die Zukunft

Jetzt starten die Bauarbeiten für die größte Investition in der Firmengeschichte. Für 38 Millionen Euro baut Schubert bis Juni 2023 eine neue Endmontagehalle mit Bürotrakt.

Vor zweieinhalb Jahren wurde die Landesstraße zwischen Crailsheim und Dinkelsbühl verlegt, um für den geplanten Neubau des Verpackungsmaschinenherstellers Schubert Platz zu machen.

„Wir sind froh, dass ein großes Familienunternehmen wie Schubert in diesen Standort investiert und mit dem Neubau für viele neue Arbeitsplätze in unserer Stadt sorgt“, so Jörg Steuler, Baubürgermeister von Crailsheim. Bereits jetzt herrscht auf der Baustelle Bewegung: Dort, wo noch vor drei Jahren Autos über eine Landstraße fuhren, stehen nun Paletten mit Baumaterial, Bagger und ein großer Kran des Bauunternehmens. Unweit des Verwaltungsgebäudes entsteht nun eine weitere Endmontagehalle mit angegliedertem Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von über 12.000 Quadratmeter. Dafür investiert Schubert rund 38 Millionen Euro, die größte Investition in der Firmengeschichte.

Innovatives Raumkonzept für agiles Arbeiten

„Durch die Erweiterung schaffen wir Platz für 300 Mitarbeiter“, erzählt Peter Schubert, der sich als Assistent seines Vaters Ralf Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter bei Schubert, neben der Konstruktion auch in die technische Organisation mit einbringt. In Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Fessel sowie mehreren Fachplanern wurden sowohl in der Montagehalle als auch im Bürotrakt die Ansprüche an eine moderne Arbeitswelt umgesetzt. Konkret bedeutet das, dass die Räume auf die Anforderungen von verschiedenen Arbeitsbereichen abgestimmt sind. Agiles Arbeiten wird möglich, indem Teams, die sich projektbezogen immer wieder neu zusammenstellen, beste Arbeitsbedingungen vorfinden. Wichtig ist für Schubert vor allem, dass sich die Mitarbeiter im Neubau wohlfühlen. „Auf der begrünten Dachterrasse mit weitem Blick über die Felder lassen sich Mittagspausen genauso gut verbringen wie in den gemütlich gestalteten Pausenräumen“, so Ralf Schubert. Im Erdgeschoss entstehen Besucherräume, in denen auch Kunden empfangen werden. Ein flexibles Besprechungs-Raumsystem ermöglicht zudem, dass in dem Neubau Veranstaltungen mit bis zu 140 Personen abgehalten werden können.

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