DSLV Bundesverband Spedition und Logistik: „L...
DSLV Bundesverband Spedition und Logistik

„Lieferengpässe werden sich nicht allein durch die Omikron-Virusvariante verschärfen“

Wie bewertet der DSLV die Gefahr möglicher Lieferengpässe im Januar ff. (Stichwort: Omikron)? Welche Warengruppen könnten betroffen sein? Und: Wie bereitet sich die Branche ggf. darauf vor? Der packREPORT fragte in Berlin nach.

Statement des DSLV-Hauptgeschäftsführers Frank Huster:

„Die Logistikbranche hat die Anstrengungen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Covid 19-Pandemie von Anbeginn durch Homeoffice-Konzepte sowie betriebliche Hygiene- und Kontaktreduzierungsmaßnahmen konsequent unterstützt. Dort, wo mobiles Arbeiten betrieblich nicht möglich ist, sorgen Hygiene- und Testkonzepte sowie Impfkampagnen für eine Minimierung des Ansteckungsrisikos der Belegschaften am Arbeitsplatz. Deshalb sind bislang kaum Fälle aufgetreten, in denen logistische Prozesse oder physische Warenströme die Ausbreitung des Corona-Virus beschleunigt hätten oder Belegschaften massenhaft betroffen wären. Dies gilt auch und vor allem für Lkw-Fahrende, das Bahnpersonal sowie Flugzeug- und Schiffsbesatzungen im internationalen Einsatz.

Insofern ist nach heutiger Einschätzung des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik zunächst nicht davon auszugehen, dass sich bestehende Lieferengpässe allein durch die Omikron-Virusvariante verschärfen werden."




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