Storopack
Profitiert von Nachfrage im Onlinehandel

23.07.2021 Der Schutzverpackungsspezialist Storopack, Metzingen, hat das Jahr 2020 mit einem Umsatzplus abgeschlossen.

Steigert den Umsatz um vier Prozent: Storopack.
© Foto: Storopack
Steigert den Umsatz um vier Prozent: Storopack.

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Metzingen erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen konsolidierten Gesamtumsatz von 500 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 21 Millionen Euro und einem Wachstum von vier Prozent, wechselkursbereinigt von sechs Prozent.

Ein Grund für das Umsatzwachstum ist die gestiegene Nachfrage im Onlinehandel weltweit, denn das letzte Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Das Kaufverhalten vieler Konsumenten hat sich spürbar verändert und den Beitrag des Onlinehandels zur Versorgung der Bevölkerung deutlich gesteigert. Besonders stark entwickelt sich der Onlinehandel in den Bereichen Bekleidung und Elektronikartikel sowie für Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Kosmetika und Drogeriewaren sowie Medikamente. Da Storopack unter anderem speziell für diese Branchen unterschiedliche Schutzverpackungen bietet, war auch bei dem Verpackungsspezialisten das Wachstum im letzten Jahr deutlich spürbar. „Dank unserer stabilen Lieferkette und unserem breiten Produktportfolio konnten wir unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern auch in 2020 weiterhin Stabilität und Sicherheit garantieren“, sagt Hermann Reichenecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Storopack. 

„Breite Produktpalette an Verpackungslösungen aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen“

Storopack ist sich seiner Verantwortung sowie der Tatsache bewusst, dass der steigende Anteil an Waren, die über Onlinehändler versendet werden, Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die perfekte Schutzverpackung zu bieten, die das zu verpackende Produkt optimal schützt, steht daher an oberster Stelle. Denn jedes Produkt, dass auf dem Transportweg beschädigt wird, verbraucht durch Neuproduktion und zusätzlichen Transport unnötig Ressourcen und schadet somit der Umwelt. Um diese Schutzverpackungen so ressourcensparend wie möglich zu entwickeln und zu produzieren, setzt Storopack weiterhin auf eine breite Produktpalette an Verpackungslösungen aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen. „2020 haben wir mehr als 30 Prozent unserer eigenproduzierten Produkte aus nachwachsenden oder recycelten Materialien hergestellt. Bis 2025 werden wir diesen Anteil auf über 50 Prozent steigern“, sagt Charles Poisson, Director Group Sustainability von Storopack. „Zudem ist es uns wichtig, Kreislaufwirtschaften weltweit zu fördern, um die Recyclingquote deutlich zu erhöhen“, so Poisson weiter.

Mit Produktinnovationen wie der AIRplus® 100 % Recycled Folie und dem Rohstoff rEPS, beide aus Post-Industrial und Post-Consumer Abfällen, setzt der Schutzverpackungsspezialist das Prinzip der Kreislaufwirtschaft bereits um. Im vergangenen Jahr hat Storopack die erste Schutzverpackung aus 100 Prozent rEPS ausgeliefert. Neben einer großen Auswahl an Produkten mit einem hohen Recycling-Anteil oder aus nachwachsenden Rohstoffen, spielen bei Storopack auch die Ausrüstung der Standorte eine große Rolle für den Ressourcenschutz. Die Unternehmensgruppe setzt auf ein effizientes Energiemanagement und die kontinuierliche Optimierung der weltweiten Standorte hinsichtlich ihrer Energiebilanz.


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