E-Commerce
Van Eupen stellt passgenaue Pakete her

30.03.2022 Der Kontraktlogistiker van Eupen hat zur Optimierung der E-Commerce-Abwicklung für seinen Kunden Medion ein neues Logistikkonzept entwickelt.

Die automatisierte Verpackungslösung produziert in Spitzenzeiten bis zu 500 maßgeschneiderte Versandpakete pro Stunde.
© Foto: van Eupen
Die automatisierte Verpackungslösung produziert in Spitzenzeiten bis zu 500 maßgeschneiderte Versandpakete pro Stunde.

Im Rahmen dieser neuen Strategie nutzt van Eupen für das automatisierte Packen von Versandkartons eine Lösung der CVP-Reihe von Sparck Technologies (früher Packaging by Quadient). Vor Kurzem wurde eine CVP Impack ausgeliefert, die pro Stunde bis zu 500 Versandkartons produziert. Zum Einsatz kommt die Anlage für den Elektronikartikelanbieter Medion. Kunden, die aus Unna beliefert werden, erhalten ihre Bestellungen – von Headsets, über Smartphones bis hin zu Laptops – in passgenauen Paketen. Wo es aus Sicherheitsgründen möglich ist, wird zum Schutz der Umwelt auf Füllmaterial verzichtet.

„Das Thema Nachhaltigkeit spielt für uns und unsere Kunden eine immer wichtigere Rolle. Weil wir mit der neuen Lösung Transportvolumen sparen und den Verbrauch von Verpackungsmaterial reduzieren können, kommen wir unseren Zielen zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen ein großes Stück näher. Zudem können wir dank der Automatisierung starke Nachfragesteigerungen ohne zusätzliche Arbeitskräfte im Versandbereich bewältigen“, betont Dr. Michael Ott, Geschäftsleiter Fachbereich Logistik / Warehouse bei der van Eupen Logistik GmbH & Co. KG. Ausschlaggebend für den Kauf der Anlage waren dem Logistikexperten zufolge die Leistungsparameter, die möglichen Paketmaße und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Mit unserem jahrelangem Know-how haben wir nicht nur kostensparende, sondern auch nachhaltige Lösungen entwickelt. Mit den maßgeschneiderten Kartons aus einer CVP Impack lassen sich sowohl das Transportvolumen als auch der Wellpappenverbrauch deutlich senken. Auf Füllmaterial kann in den meisten Fällen komplett verzichtet werden. Wir freuen uns sehr, dass van Eupen auf unsere Anlage setzt, um sich nachhaltig für künftiges Wachstum aufzustellen. In puncto Ressourcenschonung und Reduzierung des Kohlendioxid-Footprints ist der Kontraktlogistiker damit in Deutschland vorbildlich“, sagt Claus Weigel, International Senior Sales Manager der DACH-Region bei Sparck Technologies.

„Medion ist stets auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen und Prozesse zu optimieren. Daher freuen wir uns, dass unser Logistikpartner van Eupen mit dem Einsatz der CVP Impack von Sparck Technologies eine neue Lösung nutzt, die nicht nur eine effiziente Automatisierung der Versandprozesse, sondern auch eine nachhaltige E-Commerce-Abwicklung ermöglicht. So wird der Verbrauch von Verpackungsmaterialien deutlich reduziert und eine veränderte Nachfrage kann duch die gesteigerte Flexibilität leichter abgedeckt werden“, sagt Tim Stoeppler, Director Operations und Analytics bei Medion.

Für Medion lagert van Eupen auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche Waren in Unna. Damit belegt der Kunde rund ein Viertel der Fläche in der Multi-User-Anlage. Bis vor Kurzem wurden die Waren manuell verpackt. Pro Schicht bestücken jetzt zwei Mitarbeiter des Kontraktlogistikers die CVP Impack – auch zu Spitzenzeiten wie etwa dem Black Friday. Pro Stunde können 500 passgenaue Pakete hergestellt werden, die über Paketdienstleister an die Endkunden distributiert werden.

Damit die bestellten Waren die Medion-Kunden so schnell wie möglich erreichen, läuft der automatisierte Verpackungsprozess sehr schnell ab. Alle sieben Sekunden wird ein Paket produziert. Die Anlage schneidet, faltet, verklebt, wiegt und etikettiert die Transportpakete automatisch. Zur Dokumentation des korrekten Verpackungsprozesses wird bei jedem Vorgang automatisch ein kurzes Video erstellt.

Seit der Hersteller aus den Niederlanden 2020 in den Markt in der DACH-Region eintrat, sorgt ein wachsendes Technik- und Supportteam für eine kontinuierliche Systemverfügbarkeit. Techniker können beispielsweise über Kameras in den Anlagen und durch die Remote-Technologie sofort auf die Maschinen zugreifen. Wenn nötig, können sie auch in kurzer Zeit vor Ort sein. Kunden profitieren zudem von Schulungen, umfangreichen Ersatzteilpaketen und regelmäßigen Softwarewartungen.

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