E-Commerce
„Kartonage-Markt ist angespannt, aber nicht kritisch“

31.01.2022 Man hört und liest es seit Wochen immer wieder, nicht nur von Online-Shops: „Probleme bei der Beschaffung von Verpackungsmaterialien, lange Lieferzeiten, knappe Verfügbarkeit“. Der packREPORT wollte es genau wissen – und fragte nach, bei zwei der bedeutendsten Player im E-Commerce-Segment: Zalando und Tchibo. Lesen Sie bei uns die exklusiven Statements.

Zalando: „Sind uns der aktuellen Knappheit bewusst.“
© Foto: IMAGO / Steinach
Zalando: „Sind uns der aktuellen Knappheit bewusst.“

Zalando:

„Wir sind uns der aktuellen Knappheit bewusst, mit unseren Lieferanten sind wir jedoch in der Lage, unseren gesamten Bedarf zu decken. Dies ist aufgrund langjähriger strategischer Partnerschaften mit einer Vielzahl von Unternehmen in unserem Netzwerk möglich. Uns ist hierbei vor allem wichtig, dass wir Verpackungsmaterial aus Europa beziehen, um kurze und umweltfreundliche Lieferwege zu gewährleisten.“

Tchibo:

„Es kommt derzeit zu erhöhten Lieferzeiten sowie zu vereinzelten Lieferverzögerungen bei Kartonage-Bestellungen. Wir begegnen der Situation mit der frühzeitigen Platzierung von Bestellungen und dem moderaten Aufstocken der Sicherheitsbestände auf Lager.

Insgesamt ist der Kartonage-Markt angespannt, aber nicht kritisch.

Eine vergleichbare Marktsituation sehen wir auch bei anderen Materialien, die aber eine weniger starke Bedeutung für die Tchibo-Logistik haben.

Mitte 2021 war der Markt für Europaletten in einer kritischen Lage mit extremen Preissprüngen und ernsthaften Lieferproblemen. Seitdem hat sich die Verfügbarkeit im Markt verbessert, ist aber von einem normalen Niveau noch entfernt.“



 

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