Tarifrunde ohne Ergebnis
HPV verbessert Angebot

24.02.2021 Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi haben am 22.02.2021 ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. In den Verhandlungen konnte keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden.

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und die Vereinigung der Arbeitgeberverbände der deutschen Papierindustrie (VAP) haben sich auf ein Tarifpaket geeinigt.
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Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und die Vereinigung der Arbeitgeberverbände der deutschen Papierindustrie (VAP) haben sich auf ein Tarifpaket geeinigt.

Die Arbeitgeber hatten bereits in der ersten Runde ein Angebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt, das nunmehr nachgebessert wurde. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.

„Es ist völlig unverständlich, dass Verdi sich verweigert, inhaltlich über das Angebot zu verhandeln. Wir hatten bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein gutes Angebot vorgelegt, das wir nun noch einmal deutlich nachgebessert haben“, sagte der HPV-Verhandlungsführer Jürgen Peschel. „Unser verbessertes Angebot bedeutet für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein sicheres Lohnplus bereits im laufenden Jahr. Damit liegt das Angebot deutlich über den Tarifabschlüssen in anderen Tarifbereichen. Dazu ist vor allem ein längerer Abschluss erforderlich.“

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen HPV und Verdi findet am 26. März 2021 in Berlin statt, Corona-bedingt wieder mit jeweils kleinen Kommissionen.

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