Standorterweiterung
Auer Packaging baut neues Logistikzentrum

12.04.2021 Das Unternehmen Auer Packaging hat in Amerang mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums begonnen. Es soll ein vollautomatisches Hochregallager entstehen. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2022 geplant.

Durch den Bau des vollautomatischen Hochregallagers entstehen bei Auer Packaging neue Arbeitsplätze am Standort Amerang.
© Foto: Auer Packaging
Durch den Bau des vollautomatischen Hochregallagers entstehen bei Auer Packaging neue Arbeitsplätze am Standort Amerang.

Der Hersteller für Lager- und Transportverpackungen aus Kunststoff mit Hauptsitz in Oberbayern konnte im Pandemiejahr 2020 30 Prozent mehr Aufträge generieren und zieht insgesamt eine positive Bilanz: „Die vorausschauenden Investitionen der vergangenen Jahre in Unternehmensinfrastruktur und -prozesse haben sich bezahlt gemacht“, berichten die Geschäftsführer Robert, Diana und Philipp Auer und blicken optimistisch auf das laufende Jahr. „2021 hat für uns die große Überschrift: Logistikzentrum. Wir freuen uns sehr, dass wir nach intensiver Planung nun mit dem Bau durchstarten können.“

Neues Logistikzentrum

Mit großen Schritten geht die Umsetzung der Standorterweiterung weiter. Nach Inbetriebnahme der Produktionshalle 3 im Herbst 2020 folgt nun auf dem mittlerweile rund 83.000 Quadratmeter großen Auer-Gelände der Bau des neuen Logistikzentrums. Provisorisch werden 30 Containeranlagen zur Unterbringung der Monteure eingerichtet. Das neue, vollautomatische Hochregallager mit 20.000 Palettenstellplätzen soll auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern die Logistikabläufe am Standort optimieren. Teil des Projektes ist eine große Photovoltaikanlage mit 750.000 Watt. Der auf diese Weise klimaneutral gewonnene Strom wird für den Betrieb der Maschinen in die Stromversorgung des Familienunternehmens eingespeist.

15 neue Spritzgussmaschinen

Mit der dritten Produktionshalle in Amerang verfügt das Unternehmen jetzt über zusätzliche 9.000 Quadratmeter Fertigungsflächen. Zwölf neue Spritzgussanlagen wurden bereits Ende 2020 in Betrieb genommen, drei weitere sollen jetzt im Frühjahr folgen. Die zwei größten Maschinen unter den Neuanschaffungen haben jeweils 4.500 Tonnen Zuhaltekraft. Sie sollen Produkte wie Großladungsträger und Paletten produzieren.

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