Nach Umsatzeinbruch
Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Koenig & Bauer Metalprint

14.07.2021 Bei der in Stuttgart ansässigen Koenig-&-Bauer-Tochter Koenig & Bauer Metalprint wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, teilte der Konzern mit. Unter anderem hatten die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 zu einem Umsatzeinbruch bei dem exportorientierten Unternehmen geführt.

Geschäftsführung, IG Metall und Betriebsrat konnten sich auf eine sozialverträgliche Personalanpassung ohne betriebsbedingte Kündigungen bei Koenig & Bauer Metalprint einigen. Im Bild: Die vollautomatisierte Blechdruckmaschine MetalStar 3.
© Foto: Koenig & Bauer
Geschäftsführung, IG Metall und Betriebsrat konnten sich auf eine sozialverträgliche Personalanpassung ohne betriebsbedingte Kündigungen bei Koenig & Bauer Metalprint einigen. Im Bild: Die vollautomatisierte Blechdruckmaschine MetalStar 3.

Der geplante notwendige Personalabbau habe sich durch sozialverträgliche Maßnahmen auf ein Minimum reduzieren lassen, teilte Koenig & Bauer mit. Zum Beispiel nutzt das Unternehmen ein flexibles Arbeitszeitabsenkungsprogramm (Tarifvertrag-Beschäftigung mit entsprechenden individuellen Anpassungen).

Erzielt wurde der Abschluss zwischen Geschäftsführung, IG Metall und Betriebsrat. „Gemeinsam haben wir den Grundstein für eine erfolgreiche und vielversprechende Zukunft gelegt, miteinander und nicht gegeneinander“, resümiert Geschäftsführer Ralf Hipp. Vorstandssprecher Andreas Pleßke, fügt hinzu: „Covid ist Ereignis von außen, daher waren für uns Flexibilität, Vernunft und Kompromissbereitschaft wichtige Leitplanken in den Gesprächen.“ Ein weiteres Signal zur Sicherung der Arbeitsplätze sei außerdem die Übernahme der Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben. 

Geschäftsführer Pekka Hobbeling sieht nach einem schwierigen ersten Halbjahr eine Besserung der Auftragslage: „Im Juni konnten wir einen der besten Auftragseingänge der Firmengeschichte verbuchen, dies lässt uns zuversichtlich und gut aufgestellt in die Zukunft blicken.“

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