Investition
Thimm baut Standort Eberswalde aus

02.08.2021 Thimm hat das bestehende Palettierzentrum am Standort Eberswalde durch eine zusätzliche Paletten-Umreifungsanlage, einen neuen Paletteninserter sowie um eine neue Steuerung der gesamten Fertigwaren-Logistik erweitert. Dafür investierte das Unternehmen insgesamt rund 1,5 Millionen Euro.

Etwa drei Monate dauerten die Umbaumaßnahmen bei Thimm am Standort Eberswalde. Sie wurden weitestgehend bei laufender Produktion durchgeführt.
© Foto: Thimm
Etwa drei Monate dauerten die Umbaumaßnahmen bei Thimm am Standort Eberswalde. Sie wurden weitestgehend bei laufender Produktion durchgeführt.

Das erweiterte Palettierzentrum des Werkes am Standort Eberswalde der Thimm Pack’n’display erstreckt sich auf insgesamt 1.400 m² Fläche und ist damit um rund zehn Meter in der Länge gewachsen. Ein neuer Paletteninserter des Transportsystem-Herstellers Dücker Conveyor Systems sowie eine vollautomatische Paletten-Umreifungsanlage der Firma Mosca wurden in die Produktionslinie integriert.

„Mit dem Ausbau des Palettierzentrums haben wir die Voraussetzung geschaffen, die Kapazitäten in der Fertigung um rund 30 Prozent zu steigern sowie die Verarbeitungslinien von internen Logistikprozessen zu entlasten“, sagt Michael Weber, Leiter Corporate Strategie und Marketing der Thimm Gruppe. Wachsende Auftragsvolumina wie beispielsweise die erhöhte Nachfrage nach doppelwelliger Wellpappe hätten in der Vergangenheit zu einem vermehrten Palettenaufkommen geführt. Die Weiterverarbeitung ließe sich im Werk nun effizienter abwickeln.

Mit dem neuen Paletteninserter lassen sich nun Stapel bis zu einer Größe von 1.600 x 2.400 mm verarbeiten. Dabei können bis zu zwei Stapel  gleichzeitig eingefahren, seitlich zentriert und anschließend auf der eingeschobenen Palette platziert werden. Bis zu maximal 1.500 Paletten sind pro Tag möglich. Eingesetzt werden können verschiedene Palettenmuster.

Auch die vollautomatische Umreifungsanlage beschleunigt die Abläufe seit der Inbetriebnahme im Eberswalder Werk: Ein High-Speed-Antrieb des Hubwagens und ein Bandanschweißgerät ermöglichen laut Thimm einen Palettendurchsatz von bis zu 145 Paletten/Stunde. Dabei können die Umreifungsprogramme konfiguriert und so an jedes Produkt spezifisch angepasst werden. „Die Stapel können mit den erneuerten Anlagen höher abgepackt werden – dies kommt der Nachhaltigkeit zugute, da wertvoller Platz beim Transport auf dem Lkw bisher ungenutzt blieb“, fasst Weber zusammen.

stats