Geschäftsjahr 2020
Optima verzeichnet Rekordwerte

13.04.2021 Die Optima-Unternehmensgruppe hat das Geschäftsjahr 2020 nach eigenen Angaben mit Rekordzahlen abgeschlossen: Der konsolidierte Umsatz lag bei über 420 Millionen Euro.

Bei Optima Pharma in Schwäbisch Hall werden die Anlagenkomponenten – bestehend aus Füll- und Verschließanlage und Isolator – zusammengeführt und unter realitätsnahen Bedingungen in Betrieb genommen.
© Foto: Optima
Bei Optima Pharma in Schwäbisch Hall werden die Anlagenkomponenten – bestehend aus Füll- und Verschließanlage und Isolator – zusammengeführt und unter realitätsnahen Bedingungen in Betrieb genommen.

Auch bei der Zahl der Beschäftigten ergab sich ein Rekordwert: Sie stieg im vergangenen Jahr auf über 2.650.  Optima will auch in diesem Jahr weiterwachsen. So stehen 2021 Baumaßnahmen am Hauptsitz in Schwäbisch Hall an. Die Mitarbeiterzahl soll sich weiter erhöhen.

Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima-Unternehmensgruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück: „Wir sind weiterhin auf Wachstumskurs und haben einen hohen Auftragsbestand“, so Bühler. Der Großteil des Umsatzes wurde im Ausland erwirtschaftet – der Exportanteil beträgt über 85 Prozent. Von den weltweit über 2.650 Mitarbeitern sind über 2.300 in Deutschland und mehr als 1.850 davon in Schwäbisch Hall tätig.

Pandemie sorgt für Dynamik in vielen Marktsegmenten

Die Covid-19-Pandemie sorgte laut Optima insbesondere im pharmazeutischen Bereich für eine hohe Kapazitätsauslastung. Neben Abfüll- und Verschließanlagen für Impfstoffe, Therapeutika und Diagnostik-Testkits liefert Optima auch Anlagen zur Herstellung von Masken und Filtern. Seit Beginn der Pandemie wurden bestehende Anlagen für die Impfstoffabfüllung angepasst und neue Anlagen gebaut. Maschinenabnahmen wurden virtuell durchgeführt und digitale Dienstleistungen angeboten.

Auch in anderen Marktsegmenten wirken sich die starken Nachfrageverschiebungen laut Optima durch die Pandemie positiv auf die Geschäfte aus. Auch Optima Consumer verzeichnete einen hohen Auftragsbestand. Dort entstehen Abfüll- und Verpackungsmaschinen für Konsumgüter.

Baumaßnahmen am Hauptsitz in Schwäbisch Hall

Um den hohen Auftragsbestand bearbeiten zu können, investiert Optima 2021 am Hauptsitz in Schwäbisch Hall. In Schwäbisch Hall-Hessental soll im Lauf des Jahres eine Montagehalle, ähnlich wie das bestehende CSPE-Center, errichtet werden. Bis Ende des Jahres soll diese bezugsfertig sein. Der Neubau sei eine wichtige Investition in die Zukunft, so das Unternehmen, denn Aufträge, die im Zuge der Pandemie verschoben wurden, werden für 2022 erwartet.

Zwei neue Tochtergesellschaften: Senning und Emkon

Seit Oktober 2020 gehört das Unternehmen Senning zur Optima-Unternehmensgruppe. Das Unternehmen aus Bremen ist spezialisiert auf die Produktion und Verpackung von Papier- und Tissue-Produkten. „Die von Senning entwickelte Produktions- und Verpackungstechnologie für Papiertaschentücher und -servietten stellt eine ideale Erweiterung unseres Produktportfolios dar“, sagt Bühler. Optima habe bereits erfolgreich Maschinenprojekte für den Papier- und Tissue-Bereich realisiert. Durch die Integration und die damit verbundenen Synergieeffekte will Optima seine Marktposition für Turnkey-Lösungen stärken. 47 neue Mitarbeiter hat Optima so dazugewonnen.

Im August 2020 integrierte Optima Emkon Automation in die Unternehmensgruppe. 50 Mitarbeiter sind bei dem Unternehmen aus dem niedersächsischen Kirchlinteln beschäftigt. Bei Emkon entstehen unter anderem Verpackungsmaschinen für die Bereiche Nahrungs- und Genussmittel sowie Kosmetik und Hygiene.

Ausblick auf 2021

Auch 2021 will Optima bei den Themen Flexibilität, Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit neue Akzente setzen. Als Familienunternehmen sehe sich Optima einem ökologischen, fairen und langfristig erfolgreichen Wirtschaften verpflichtet. Die 2020 aufgestellte Nachhaltigkeitsabteilung habe unter dem Motto „Circular Packaging“ bereits erste Projekte erfolgreich vorangetrieben, so das Unternehmen. Durch die Entwicklungspartnerschaft mit einem Papiermaschinenhersteller sei ein großer Schritt bei der Entwicklung langfristiger, nachhaltiger und ehrlicher Verpackungslösungen gelungen. In einem weiteren Projekt mit zwei Partnern hat Optima beispielsweise das Kapselsystem Greenlution entwickelt, das eine Kapsel umfasst, die laut Unternehmen vollständig recycelbar ist. Dazu gehört ein passendes ressourcenschonendes Verpackungssystem.

 

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