Stora Enso
Trennung von Standorten angekündigt

29.03.2022 Stora Enso hat einen Verkaufsprozess für eine mögliche Veräußerung von vier Papierproduktionsstandorten eingeleitet.

 Will sich künftig auf Verpackungen und Biomaterialien konzentrieren.
© Foto: Stora Enso
Will sich künftig auf Verpackungen und Biomaterialien konzentrieren.

Die Veräußerungsabsicht stehe im Einklang mit der Strategie des Konzerns, sich auf langfristiges Wachstumspotenzial für seine erneuerbaren Produkte in den Bereichen Verpackungen, Gebäudelösungen und Biomaterialien zu konzentrieren.

Die für die Veräußerung vorgesehenen Papierproduktionsstandorte von Stora Enso sind: Anjala in Finnland, Hylte und Nymölla in Schweden sowie Maxau in Deutschland. Bei den Assets handelt es sich um Standorte für die Papier- und Zellstoffproduktion mit starker Infrastruktur und qualifiziertem und erfahrenem Personal.

„Durch die Veräußerung eines Großteils unserer Papieranlagen können wir uns stärker auf unsere definierten strategischen Wachstumsbereiche erneuerbare Verpackungen, Gebäudelösungen und Innovationen im Bereich Biomaterialien konzentrieren. Bei der Prüfung potenzieller Veräußerungsoptionen suchen wir nach neuen Eigentümern, die den Standorten und den Menschen, die dort arbeiten, eine nachhaltige langfristige Zukunft bieten“, so President und CEO Annica Bresky.

Die vier Stora Enso-Standorte werden in einer oder mehreren Transaktionen veräußert. Stora Enso hat sich nicht auf eine Frist für den Abschluss des Veräußerungsprozesses festgelegt. Der eingeleitete Verkaufsprozess habe keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Papieraktivitäten von Stora Enso, die weiterhin ihre jeweiligen Kunden bedienen. Der Standort Langerbrugge von Stora Enso in Belgien bleibt innerhalb der Gruppe erhalten.

Stora Enso verfügt derzeit über fünf Papierproduktionsstandorte, die von Vertriebs-, Management- und Verwaltungsfunktionen unterstützt werden. Insgesamt beschäftigt der Unternehmensbereich Papier derzeit rund 2.200 Mitarbeiter. Im Jahr 2021 betrug der Umsatz des Unternehmensbereichs Papier 1.703 Millionen Euro.

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