Thermoverpackung nutzt Wellpappe als Basis
Palm präsentiert die Isobox

30.07.2021 Hält die Temperatur bis zu 36 Stunden: Eine wiederverwendbare Isolationsbox auf Wellpappenbasis verspricht eine höhere Performance. Jetzt ist die Box von Palm Verpackung im Einsatz.

Eine mit einer Aluminiumbeschichtung beidseitig metallisierte Luftpolsterfolie sorgt im Inneren der IsoBox für eine zuverlässige Isolation von bis zu 36 Stunden und bewahrt gleichzeitig das Transportgut vor Stauch- und Stoßeinflüssen.
© Foto: Palm Verpackung
Eine mit einer Aluminiumbeschichtung beidseitig metallisierte Luftpolsterfolie sorgt im Inneren der IsoBox für eine zuverlässige Isolation von bis zu 36 Stunden und bewahrt gleichzeitig das Transportgut vor Stauch- und Stoßeinflüssen.

Betreiber und Kunden im Einzelhandel, der Gastronomie und beim Online-Shopping stehen vor einem gemeinsamen Problem: Viele der gekauften Produkte sollen ihren Bestimmungsort in einem spezifischen kalten oder warmen Zustand erreichen. Thermoboxen nehmen jedoch entweder sehr viel Platz ein oder bestehen aus einer Menge an Einzelelementen, die sich nachteilig auf die Isolierfunktion auswirkt.

Im Gegensatz dazu ist die Isobox von Palm Verpackung faltbar, besonders leicht gebaut und mit einem Aufbauschritt einsatzbereit. Sie besteht aus Wellpappe, die mit einer dünnen Isolationsfolie ausgestattet ist und so ein hohes Transportvolumen bei geringem Eigengewicht gewährleistet. Wenn die wiederverwendbare Isolationsbox nicht mehr gebraucht wird, kann Wellpappe und die Folie einfach getrennt im Altpapier und in der gelben Tonne entsorgt werden. Die Isobox ist in zwei Standardgrößen mit 6 beziehungsweise 19 Litern Fassungsvermögen sowie auf Anfrage in weiteren Größen erhältlich.

„Die Möglichkeit, Nahrungsmittel, aber auch Kosmetik und Medikamente sicher und temperaturgeschützt vom Hersteller zum Kunden zu transportieren, wird heutzutage immer wichtiger“, so Joachim Steiger, Produkt- und Projektmanager bei Palm Verpackung. „Mit unserer Isobox haben wir deshalb einen nachhaltigen Thermobehälter entwickelt, der universell einsetzbar ist und bei Nichtbenutzung nur minimalen Lagerraum in Anspruch nimmt. Dank der einteiligen Konstruktion kann die Thermobox mit dem sich selbst aufspannenden Automatikboden in einem Arbeitsschritt aufgebaut werden. Die Isobox ist durch ihre innovative Konstruktion zudem perfekt für den Transport auf der letzten Meile geeignet.“

Isobox bietet hohe Performance

Gastronomiebetriebe greifen in der Regel auf Boxen aus expandiertem Polystyrol zurück, die zwar eine gute Isolationswirkung aufweisen, aber aufgrund ihrer Größe sehr viel Lagerraum in Anspruch nehmen und umständlich zu entsorgen sind, so das Unternehmen. Wegen des geringen Anteils von EPS am gesamten Müllvolumen würden sie zudem nur eingeschränkt bis gar nicht recycelt, was von den Möglichkeiten der jeweiligen Abfallverwertungsanlage abhänge.

Die Isobox hingegen werde bei Nichtbenutzung flach gestapelt und die Komponenten, Wellpappe sowie Luftpolsterfolie, könnten nach mehrmaliger Verwendung recycelt werden. Einzelhändler bieten als Alternative häufig platzsparende Isolationstaschen, die als Einweg- oder Mehrwegprodukte erhältlich sind. Diese besitzen aufgrund ihrer Flexibilität jedoch geringere Performancewerte in Bezug auf die Kühl- beziehungsweise Warmhalteleistung und bestehen aus mehreren, fest miteinander verbundenen Materialien, wie etwa Kunststoff- oder Aluminiumfolie, Polyester und Textil. Deshalb ist in diesen Fällen nur eine wenig umweltschonende Verbrennung des ausgedienten Isolationsbehältnisses möglich. Demgegenüber ist die Isobox recycelbar und garantiert, die Temperatur bis zu 36 Stunden lang in einem bestimmten Bereich zu halten.

Mit einem Handgriff einsatzbereit

„Ein weiterer Vorteil der Isobox gegenüber anderen Wellpappe-Lösungen ist, dass sie mit nur einem Arbeitsschritt einsatzbereit ist. Der Automatikboden lässt beim Auffalten selbstständig eine stabile Bodenfläche entstehen“, erläutert Steiger. „Andere faltbare Isolationsbehälter haben den Nachteil, dass sie aus mehreren Einzelteilen bestehen und vor der Benutzung zunächst aufwendig zusammengebaut oder -gesteckt werden müssen.“ Diese anderen Lösungen seien im Gegensatz zur Isobox zusätzlich zur Wellpappe mit wasserabweisenden und isolierenden Inlays aus beschichteten Luftpolsterfolien, Polystyrol oder umhüllten Stroh- beziehungsweise Hanfmatten ausgestattet. Dies macht die Wände, Böden und Deckel der Thermobehälter jedoch sehr dick, was das Transportvolumen im Verhältnis zur Verpackungsgröße reduziert. Dank der dünnen Folie in der Isobox könne diese mehr Volumen im Verhältnis zu ihrer Gesamtgröße aufnehmen.

Zweistofflösung vereint Vorteile von EPS-Boxen und nachhaltigen Alternativen

Die Isobox ist so konstruiert, dass sie sich zum einen schnell und mit wenigen Handgriffen für den Transport vorbereiten lässt. Zum anderen ist ihre Performance mit der handelsüblicher Polystyrolboxen vergleichbar – und das trotz des großen Anteils von 85 Prozent Wellpappe und der im Verhältnis sehr geringen Wanddicke von nur 1,0 cm. Ähnlich wie die Marktbegleiter kann sie dabei mit allen handelsüblichen Kühlelementen verwendet werden. Die außenliegende Box aus zweiwelliger EB-Wellpappe ist am Deckel zudem mit einer Lasche versehen, sodass der Behälter wiederholt sicher verschlossen und geöffnet werden kann. Eine mittels Aluminiumbeschichtung beidseitig metallisierte Luftpolsterfolie sorgt im Inneren für eine zuverlässige Isolation von bis zu 36 Stunden und bewahrt gleichzeitig das Transportgut vor Stauch- und Stoßeinflüssen.

Mit einer Dicke von lediglich 5 mm und einem Anteil von rund 15 Prozent am Gesamtgewicht der Isobox stellt die isolierende Folie überdies einen relativ kleinen Faktor dar – sowohl in Bezug auf die Performance und Effizienz des Thermobehälters als auch mit Blick auf die getrennte Entsorgung der beiden Komponenten. Mit der Isobox könnten so im Vergleich zu Thermoboxen aus Schaumstoff 85 Prozent Kunststoff eingespart werden.

Keine Kältebrücken und kein Austreten von Kondenswasser

Ihre hohe Isolierwirkung erhält die Isobox durch den einteiligen Folienzuschnitt. „Der Bodenzuschnitt der Isolationsfolie ist größer als die Grundfläche des Kartons“, erläutert Steiger. „Auf diese Weise kann er sich an den Seitenwänden anschmiegen und vermindert einerseits das Austreten von Kondenswasser, sodass die Wellpappe geschützt bleibt, und bietet andererseits eine sehr gute Isolierwirkung.“ Durch die sich überlappenden Elemente gibt es keine Naht- oder Verbindungsstellen, weshalb bereits der Entstehung von Kältebrücken vorgebeugt wird. Da die Folie zudem fest mit der Wellpappeverpackung verklebt ist und weder im zusammengeklappten Zustand noch während des Gebrauchs verrutschen kann, wird eine große Prozesssicherheit beim Umgang mit der Thermobox gewährleistet.

Die Isobox vereint als patentierte Konstruktion die Vorteile einer klassischen Styroporbox mit denjenigen einer platzsparenden und nachhaltigeren Lösung. Da die Luftpolsterfolie nur mit vereinzelten Klebepunkten an der Wellpappe angebracht ist, lässt sich das einteilige Kunststoffelement letztendlich mit einer einfachen Bewegung von der Wellpappe trennen und in der gelben Tonne entsorgen. „Aktuell bieten wir die Isobox in zwei Standardgrößen mit circa 6 beziehungsweise 19 Litern Fassungsvermögen an“, fasst Steiger zusammen. „Auf Anfrage sind aber auch abweichende Größen sowie eine individuelle Gestaltung der Isobox beispielsweise mit Firmenlogo möglich.“

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