Fahrräder nachhaltig und sicher versenden
Thimm stellt neue Verpackung vor

16.03.2021 Thimm Packaging Systems hat eine vollständig recycelbare Fahrradverpackung entwickelt, die einen extrem hohen Produktschutz beim Versand aufweist. Die papierbasierte Verpackung löst durch ihre Bauweise bekannte Probleme beim Ein- und Auspacken.

Um Empfängern das Auspacken zu erleichtern, wurde eine Reihe bekannter Probleme mit der neuen Konstruktion behoben.
© Foto: Thimm
Um Empfängern das Auspacken zu erleichtern, wurde eine Reihe bekannter Probleme mit der neuen Konstruktion behoben.

Hersteller versenden Fahrräder nahezu komplett montiert in den örtlichen Fachhandel oder an private Kunden. Lediglich die Endmontage von Lampen und Pedalen sowie die Ausrichtung des Lenkers finden vor Ort statt.

Michael Weber, Leiter Corporate Strategie + Marketing, klärt über die Herausforderungen auf: „Beim Versenden von Fahrrädern ist ein extrem hoher Produktschutz erforderlich. Heutzutage liegt der Durchschnittspreis von Fahrrädern immerhin bei über 1.000 Euro, bei E-Bikes sogar deutlich höher. Daher gilt es, die wertvollen Produkte entsprechend zu schützen und die Handhabung dabei so leicht wie möglich zu gestalten. Zudem legen Verbraucher großen Wert auf eine umweltverträgliche Verpackung und unkompliziertes Entsorgen. Wir freuen uns, dass wir mit unserer innovativen Fahrradverpackung eine optimale Lösung vorstellen können.“

Die Verpackung wurde in einem Gemeinschaftsprojekt von Thimm Packaging Systems und Thimm Pack’n’display entwickelt und ist für alle Fahrräder und E-Bikes zwischen 18 und 29 Zoll geeignet. Sie besteht komplett aus nachhaltiger Wellpappe in BC-Qualität. Die flachliegenden, einteiligen Zuschnitte können mithilfe von integrierten Steckverschlüssen und Klebestreifen schnell und einfach aufgebaut werden.

Die Verpackungskonstruktion beinhaltet eine Sattelhalterung, eine Lenkradfixierung und zwei Radaufnahmen, um das Fahrrad zu fixieren und sicher geschützt zu versenden. Zudem kommen die nachhaltigen Verpackungen ohne übliche Polster- und Schutzmaterialien wie Folienbeutel, Styropor oder Luftpolsterfolie aus. Es ist genügend Stauraum für einen Beipackkarton vorhanden. Verschlussmittel wie Heftklammern oder Umreifungsband sind ebenfalls nicht erforderlich. Weber erklärt dazu: „Das spart Zeit, Material und Kosten und ist zudem auch noch gut für unsere Umwelt.“

Um Empfängern das Auspacken zu erleichtern, haben die Thimm-Entwickler bekannte Probleme mit der neuen Konstruktion behoben. Weber informiert dazu: „Häufig sind Fahrradkartons von oben zu öffnen. Dann muss der Empfänger ein bis zu 25 Kilogramm schweres Rad über die große Verpackung heraus heben. Unsere innovative Verpackung wird mittig über eine Aufreißperforation geöffnet. Sie ist dabei natürlich standsicher. Daraus entstehende Seitenteile lassen sich aufklappen und präsentieren eine wunderbare Sicht auf das neue Bike. Es kann danach einfach aus der Verpackung geschoben werden.“

Anschließend geht die Entsorgung der Fahrradverpackung schnell und einfach: Da es sich um eine sogenannte Einstofflösung aus Wellpappe handelt, muss sie nicht aufwendig getrennt werden. Die Entsorgung erfolgt komplett über das Altpapier und verbleibt so im ökologisch wertvollen Rohstoffkreislauf. Die gebrauchten Kartons werden dank ihrer vorbildlichen Recyclingfähigkeit wieder zu Rohpapieren für die Wellpappenherstellung verarbeitet.

Weber sagt abschließend: „Sollte das Fahrrad einmal nicht gefallen, steht unsere Verpackung obendrein für eine Retoure parat. Das Rad kann hineingeschoben werden und die zugehörigen Halterungen sichern es erneut vor Transportschäden. Sobald alles platziert ist, kann die Verpackung über die Steckverschlüsse nochmals verschlossen werden. Auch jetzt wird kein zusätzliches Klebeband benötigt. Wir freuen uns, dass so der extrem hohe Produktschutz und das leichte Handling auch bei Retouren gegeben ist.“

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