Am 18. Oktober
4. European Paper Bag Day

04.10.2021 Mit verschiedenen Aktivitäten in ganz Europa wird am 18. Oktober zum vierten Mal der European Paper Bag Day gefeiert.

„The Paper Bag“, betrieben von CEPI Eurokraft und EUROSAC.
© Foto: The Paper Bag
„The Paper Bag“, betrieben von CEPI Eurokraft und EUROSAC.

Der jährliche Aktionstag wurde von „The Paper Bag“, einem Zusammenschluss der führenden Hersteller von Kraftpapier und Papiertragetaschen, ins Leben gerufen. Er soll bei Verbrauchern das Bewusstsein für Papiertragetaschen als nachhaltige und effiziente Verpackung stärken, die dazu beiträgt, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. In diesem Jahr dreht sich alles darum, wie der Gebrauch von Papiertragetaschen zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen kann. Über dieses Thema hat „The Paper Bag“ auch ein Video produziert. Jede/-r ist herzlich dazu eingeladen, an den Aktivitäten teilzunehmen.

Ob Bioökonomiestrategie, Green Deal, Kunststoffstrategie oder Plastiksteuer – viele der EU-weiten Initiativen, die zum Ziel haben, Umweltverschmutzung und Klimawandel einzudämmen, werden sich grundlegend auf die Gestaltung von Verpackungen und die genutzten Materialien auswirken. „Es gibt noch viele Unwägbarkeiten. Wir erwarten jedoch, dass biobasierte Materialien wie Papier eine hohe Priorität haben werden“, so Elin Gordon, Generalsekretärin von CEPI Eurokraft. „Auch die Wiederverwertung von Verpackungen wird an Bedeutung gewinnen, ebenso wie die Erhöhung des Anteils von recycelten Fasern. Da Papiertragetaschen diese und weitere Voraussetzungen erfüllen, sind wir überzeugt, dass sie die ideale Verpackung für eine nachhaltigere Zukunft sind.“ Anlässlich des vierten European Paper Bag Day hat die Plattform „The Paper Bag“ europaweit zahlreiche On- und Offline-Aktivitäten zu diesen Aspekten konzipiert. Einen Überblick über die von den Mitgliedern initiierten Veranstaltungen finden Sie unter thepaperbag.org/european-paper-bag-day/events.

Nachhaltig in Material und Beschaffung

Der für die Papierherstellung verwendete Rohstoff – aus Holz gewonnene Zellulosefasern – ist eine erneuerbare und stetig nachwachsende natürliche Ressource. Die Fasern für Tragetaschen stammen überwiegend aus nachhaltig bewirtschafteten europäischen Wäldern. Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfungskette von Papiertragetaschen. Sie fördert das Wachstum der Wälder, erhält Biodiversität und Ökosysteme und schafft Lebensräume für Wildtiere, Erholungsgebiete und Arbeitsplätze. Wälder haben darüber hinaus ein enormes Potenzial, den Klimawandel abzuschwächen, da sie während ihres Wachstums Kohlendioxid speichern. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die weltweite Aufforstung eine der wirksamsten Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel ist, heißt es.

Anhand von aufgedruckten Kennzeichnungen können Verbraucher erkennen, ob eine Papiertragetasche mit nachhaltig gewonnenen Fasern hergestellt wurde. „Immer mehr Branchen setzen bei Verpackungen und Tragetaschen auf Papier statt Plastik. Die nachhaltige Beschaffung der Ressourcen ist daher besonders wichtig, um unseren Planeten für künftige Generationen zu schützen – ebenso wie der verantwortungsvolle Umgang mit den Rohstoffen“, erklärt Elin Gordon. „Dank der kontinuierlichen Entwicklungen in der Papierindustrie kann bei modernen Papierverpackungen der Materialverbrauch pro Tasche reduziert werden. Gleichzeitig bleibt eine hohe Leistungsfähigkeit erhalten, beispielsweise in Bezug auf die Festigkeit. Darüber hinaus sind Wiederverwendung und Recycling in unserer Branche essenziell. Je nach den Bedürfnissen der Kunden können Papiertragetaschen aus Frischfasern oder mit einem Anteil recycelter Fasern hergestellt werden.“



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