Zum Tag der Verpackung
Aluminiumverpackungen: Klein, aber oho!

09.06.2021 Verpackungen sind ständige Begleiter der Verbraucher im Alltag. Sie leisten einen wichtigen, oft aber dennoch wenig beachteten Beitrag in unserer Gesellschaft. Grund genug, um am 10. Juni 2021, dem Tag der Verpackung in Deutschland, einen geschärften Blick auf Aluminiumverpackungen zu werfen.

© Foto: GDA

Ob als Getränke- oder Aerosoldose, Tube, Menüschale oder als Folie, die manchmal sichtbar ist, oft aber auch als Hidden Champion in Verbundverpackungen vorkommt, Aluminiumverpackungen geben überzeugende Antworten auf die Anforderungen von Markenherstellern und Verbrauchern in einer modernen, nachhaltigen Gesellschaft.

Mit Blick auf eine bestmögliche Ressourceneffizienz zum Wohle der aktuellen und zukünftigen Generationen spielen heute Aspekte wie optimaler Produktschutz und Rezyklierbarkeit eine entscheidende Rolle beim Design von Verpackungen. Und genau hier können nachhaltige Aluminiumverpackungen im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien punkten. Denn der Werkstoff Aluminium stellt bereits bei einer Materialstärke von nur 6 Mikrometern eine funktionelle Barriere dar, die Lebensmittel und andere Produkte effizient vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel Licht, Sauer- und Wasserstoff schützt. So können Lebensmittel- und Produktverderb und -verschwendung, die in unserer Konsumgesellschaft unter moralischen und ökologischen Gesichtspunkten unbedingt zu vermeiden sind, wirkungsvoll bekämpft werden.

Recycling ohne Qualitätsverlust möglich

Ökologisch betrachtet ermöglichen leichte Aluminiumverpackungen während des Transports Energieersparnisse, und auch am Ende ihres Lebensweges liefern Aluminiumverpackungen, die nahezu unendlich ohne Qualitätsverlust recycelt werden können, eine überzeugende Leistung in puncto Ressourceneffizienz ab. „Mit einer aktuellen Recyclingrate von 93,2 Prozent für in Deutschland vermarktete Aluminiumverpackungen ist der Materialkreislauf annähernd geschlossen. Dazu haben auch der kontinuierliche Ausbau der Sortier- und Recyclinginfrastruktur in Deutschland und nicht zuletzt auch der hohe Wert des Werkstoffs Aluminium beigetragen, der mit Abstand der höchste aller Verpackungsmaterialien ist. Gesetzliche Initiativen wie der Green Deal oder das Circular Economy Action Programme der EU-Kommission werden das Design for Recycling weiter vorantreiben, von dem sogenannte permanente Materialien wie Aluminium profitieren werden“, weiß GDA-Geschäftsführer Marius Baader.

Herausforderungen beherzt angehen

Abgerundet wird das Bild durch eine große Verbraucherfreundlichkeit von Aluminiumverpackungen in einer zunehmend alternden und gleichzeitig mobileren On-Demand-Gesellschaft. Einfach handhabbare Verpackungsformate in unterschiedlichsten Größen bieten maßgeschneiderte Lösungen für Senioren, Single- und Familienhaushalte. Und auch beim rasant steigenden Online-Handel machen Aluminiumverpackungen aufgrund ihrer Robustheit und ihres attraktiven Erscheinungsbildes eine gute Figur.

„Auch wenn Aluminiumverpackungen am Tag der Verpackung im Jahr 2021 immer noch den bei weitem geringsten Anteil aller vermarkteten Verpackungen in Deutschland ausmachen, gilt aufgrund ihrer überzeugenden Leistungsstärke der Slogan „Klein, aber oho!“. Und es zeigt eindrucksvoll die sich bietenden Wachstumschancen für die Hersteller von Aluminiumverpackungen auf, wenn sie die aktuellen Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld beherzt aufgreifen“, resümiert Gregor Spengler, Leiter Verpackung – Nachhaltigkeit – Recycling im GDA.

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