Sulapac
Chanel im neuen Gewand

07.02.2022 Chanel hat kürzlich eine umweltbewusste Beauty-Linie in einer neuen Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen auf den Markt gebracht: N°1 de Chanel.

Zum ersten Mal sind Schalen von Kamelienfrüchten Bestandteil des Verpackungsmaterials.
© Foto: Sulapac
Zum ersten Mal sind Schalen von Kamelienfrüchten Bestandteil des Verpackungsmaterials.

Ihre Formeln basieren auf biogenen Inhaltsstoffen, die nachhaltig sind und einen reduzierten CO2- Fußabdruck aufweisen. Bis zu 97 % der Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, ohne Kompromisse bei der Wirksamkeit, Sicherheit oder sensorischen Qualität einzugehen. Auch beim ökologischen Verpackungsdesign mit nachhaltigem Sulapac-Material wurde getreu den anspruchsvollen Standards des Hauses Chanel jedes Detail bedacht.

Für alle Verpackungen der Pflegelinie N° 1 de Chanel gilt das Ecodesign; beispielsweise bestehen die Deckel überwiegend aus biogenen Rohstoffen. Sie sind das Ergebnis einer 2018 begonnenen Zusammenarbeit zwischen der Innovationsabteilung für Duft- und Kosmetikverpackungen von Chanel und dem finnischen Start-up Sulapac.

„Der Deckel der neuen Generation für die N° 1 de Chanel Creme besteht aus 90 % biogenen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen: FSC-zertifizierte Holzschnitzel, die als Nebenprodukt industrieller Prozesse anfallen, in Kombination mit den Schalen von Kamelienfrüchten. Die Entwicklung war eine echte technologische Herausforderung, die inzwischen zu mehreren Patentanmeldungen geführt hat. Getreu den anspruchsvollen Standards des Hauses Chanel wurde jedes noch so kleine Detail eingehend bedacht: die sensorische Qualität des Materials, seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen, der einzigartige Sound beim Verschließen des Tiegels, die Haptik des Deckels und die Tiefe seiner satinierten Oberfläche mit der ikonischen CC-Gravur“, erklärt Chanel.

Mehr als 40 Versuche waren erforderlich, bis Sulapacs Entwicklungsleiterin Piia Peltola die richtige Materialzusammensetzung fand. „Es war faszinierend, aus nächster Nähe dieses Maß an Hingabe für die Marke und ihren Umwelteinfluss miterleben zu dürfen“, erinnert sich Piia Peltola an die intensive Zusammenarbeit. „Unsere erste große Aufgabe war, ein biobasiertes Material zu entwickeln, in dem Schalen von Kamelienfrüchten aus Nebenströmen enthalten sind, und es gleichzeitig wärme- und feuchtigkeitsbeständig zu machen. Als wir anfingen, war es nur eine Konzeptidee. Das Kamelienmaterial ist von Natur aus hydrophil, absorbiert also in hohem Maße Wasser. Dieses Problem zu lösen, war eine großartige Leistung von uns und das erste Mal, dass wir einen solchen Inhaltsstoff maßgeschneidert in unser Verpackungsmaterial integriert haben.“

„Durch dieses Beispiel möchten wir weitere Unternehmen ermuntern, sich für nachhaltige Verpackungsmaterialien zu entscheiden“, erklärt Suvi Haimi, CEO und Mitbegründerin von Sulapac. „Nebenprodukte wie die Schalen von Kamelienfrüchten und FSC-zertifizierte Holzschnitzel für dieses einzigartige Verpackungsmaterial zu verwenden, war äußerst interessant. Jetzt verfügen wir über die Kompetenz, auch andere Nebenströme zu verwenden, ohne Kompromisse bei der Funktionalität des Endprodukts einzugehen. Das hilft uns, den ökologischen Fußabdruck noch weiter zu verkleinern“, stellt Haimi abschließend fest.

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