Neuer Mehrweg-Frischedeckel mit Ein-Hand-Bedienung
Kittmann präsentiert nachhaltige Verschlusslösung

25.08.2021 Eine Alternative zu gängigen, wiederverwendbaren Kunststoffdeckeln präsentiert Kittmann Technische Produkte aus Reichertshausen: Der Mehrweg-Deckel 1handLid lässt sich spielend leicht bedienen, ist lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Und er dient der Nachhaltigkeit.

Auslaufsicher und praktisch - der neue Mehrweg-Deckel lässt sich mit nur einer Hand öffnen und wieder verschliessen.
© Foto: Kittmann
Auslaufsicher und praktisch - der neue Mehrweg-Deckel lässt sich mit nur einer Hand öffnen und wieder verschliessen.

Seit Juli dieses Jahres hat das Umweltbundesamt viele Einweg-Kunststoffprodukte verboten; Trinkhalme, Rühr- und Wattestäbchen, Luftballonstäbchen und vor allen Dingen Einweg-Geschirr aus konventionellen Kunststoffen sowie To-go-Becher dürfen in der EU nicht mehr produziert und in den Handel gebracht werden.

Damit ist abzusehen, dass ein Umdenken innerhalb der Verpackungsindustrie und der Lebensmittelherstellung essentiell sein wird; allein aus Umweltgesichtspunkten, exorbitant steigender Entsorgungskosten und unter Berücksichtigung kommender politischer Entscheidungen, ist man sich bei Kittmann sicher. Die Einsparung von Kunstoffen sei das Ziel, das es zu erreichen gilt.

Darauf reagiert haben bereits einige große Handelsketten. Sie bieten zwischenzeitlich etwa beim gängigen 500-Gramm-Joghurtbecher bei ihren Eigenmarken Alternativen zum herkömmlichen Einwegdeckel in Form eines wiederverwendbaren Kunststoffdeckels an. Allein Kaufland will dadurch rund 60 Tonnen Kunststoff pro Jahr einsparen. Auch Edeka verspricht sich durch den Verzicht der einfachen Kunststoffdeckel Einsparungen von bis zu 207 Tonnen Kunststoff pro Jahr.

Sehr einfache Handhabung

Eine Innovation und echte Alternative zu gängigen, wiederverwendbaren Kunststoffdeckeln ist Kittmann Innovative Verschlussideen gelungen: Der von Roland Kittmann entwickelte, patentierte 1handLid, ein im Spritzgussverfahren in Zwei-Komponenten-Technologie hergestellter wiederverwendbarer Frischedeckel, lässt sich spielend leicht bedienen, ist lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Der 1handLid passt auf alle gängigen Lebensmittelverpackungseinheiten mit 95 mm-Durchmesser (z. B. 500 g-Joghurtbecher).

Das wichtigste Designmerkmal des 1handLid liegt in der Handhabung: geöffnet und geschlossen wird er mit nur einer Hand. Mit leichtem Druck von oben lässt er sich öffnen. Zum Schließen müssen lediglich zwei Finger an den Rand des Deckels gedrückt werden; dann schnappt er zu und ist sofort dicht.

Deutliches Einsparpotential durch den 1handLid zeigt sich insbesondere beim Blick auf den jährlichen Joghurt-Konsum der Deutschen. Rund 14,8 Kilo Verbrauch (Quelle: ZMB nach BLE) und damit etwa 29 Becher in 500-g-Einheiten schlagen pro Verbraucher zu Buche. Hat nur jeder dritte Becher einen Einwegdeckel, sind das auf den gesamtdeutschen Verzehr (673.800 Tonnen/Statista 2021) umgelegt immer noch 765 Millionen Einwegdeckel.

Großes Einsparungspotential

Hier möchte Kittmann Innovative Verschlussideen zusätzliche Anreize schaffen. „Falls sich Mehrwegdeckel am Markt etablieren“, sagt Roland Kittmann, „könnte die Industrie mehr und mehr auf große Gebinde umstellen, da sich die Haltbarkeit angebrochener Verpackungen aufgrund des luftdichten Deckels wesentlich verlängern lässt.“

Vereinfacht dargestellt: ersetzt man nur ein Drittel aller Kleinverpackungen durch große Gebinde unter Zugrundelegung von drei Milliarden 125-g-Bechern in Europa pro Jahr (ZMB nach BLE) ergibt sich unter anderem eine Einsparung von 250 Tonnen Aluminium und 5.250 Tonnen Kunststoff.

Die Verschlussidee 1handLid ist bereits online erhältlich, weiterführende Informationen finden mögliche Lizenznehmer hier.

Einem breiten Fachpublikum vorgestellt wird der neue 1handLid mit 95 Millimeter Durchmesser zum ersten Mal auf der Fachpack in Nürnberg.

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