Walther Faltsysteme trotzt Rohstoffknappheit
Langfristige Einkaufsstrategie sichert Produktion

19.07.2021 Aufgrund von Corona herrscht in den meisten Branchen Rohstoffknappheit – auch in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Das gilt ebenso für Polypropylen, den Rohstoff für die Mehrweg-Transportlösungen von Walther Faltsysteme.

Dominik Lemken, Prokurist und Leiter Projektmanagement bei Walther Faltsysteme
© Foto: Walther Faltsysteme
Dominik Lemken, Prokurist und Leiter Projektmanagement bei Walther Faltsysteme

Seit Beginn des Jahres 2021 herrscht am Kunststoffmarkt ein Mangel an für die Verpackungsindustrie benötigten Vorprodukten, beispielsweise Polypropylen. „Dieser Mangel, den wir seit diesem Jahr verzeichnen, ist katastrophal. Hinzu kommt natürlich auch die extreme Preissteigerung seit Ende 2020. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage regelt bekanntlich den Preis. Demnach spielen die Marktpreise gerade verrückt, denn das Gleichgewicht ist aus den Fugen geraten; es gibt ein außergewöhnlich geringes Angebot für eine hohe Nachfrage“, berichtet Dominik Lemken, Prokurist und Leiter Projektmanagement bei Walther Faltsysteme.

„Obwohl wir seit Jahresbeginn einen signifikanten Rohstoffmangel haben, hat Walther Faltsysteme ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr abgeschlossen“, sagt Lemken. Das Kevelaerer Unternehmen löste die Situation, indem es frühzeitig große Teile der notwendigen Rohstoffmengen dank langfristiger Einkaufsstrategie sicherte. „So schaffen wir Sicherheit für die Projekte unserer Kunden“, sagt Lemken. Um die individuellen Herausforderungen der Kunden zu erfüllen, setzt Walther Faltsysteme mehr denn je auf engen Kundenkontakt und kurze Abstimmungsprozesse. Die getätigten Investitionen in die Erweiterung des Maschinenparks zahlen sich nun aus, sodass der gestiegenen Nachfrage auch nachgekommen werden kann.

Dass der Experte für Mehrweg-Transportlösungen trotz dieser schweren Ausgangslage so erfolgreich agiert, liegt hauptsächlich daran, dass Walther Faltsysteme von der Pandemie wenig betroffene Branchen wie zum Beispiel den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) beliefert. Außerdem läuft die Umsetzung zweier Projekte mit einem neuen Rollcontainer und der neuen Kunststoff-Düsseldorfer-Palette (KDP) ohne jegliche Verzögerung. „Die Materialpreise stabilisieren sich. Zudem entwickelt sich auch die Importquote des Vormaterials erfreulich. Inzwischen läuft die Produktion wieder auf vollen Touren“, resümiert Lemken. Walther rechnet mit wieder normalen Marktbedingungen ab Herbst 2021.

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