Coca-Cola
Kernmarken in Flaschen aus 100 % recyceltem PET

15.09.2021 Nachdem Coca-Cola in Deutschland die PET-Einwegflaschen seiner Marken ViO, Fuze Tea und Powerade bereits im Frühjahr auf recyceltes Material umgestellt hat, folgen nun die Kernmarken Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Coke light, Fanta, Sprite und mezzo mix.

Coca-Cola: „Ohne Verpackungen geht es nicht.“
© Foto: Coca-Cola GmbH
Coca-Cola: „Ohne Verpackungen geht es nicht.“

Deren „On  the  Go“-Verpackungen  (bis  einschließlich  0,5  Liter)  werden  ab  sofort  ebenfalls  in  Flaschen  aus  100  Prozent recyceltem PET (kurz: rPET) verkauft. Mit dieser Maßnahme übertrifft Coca-Cola in Deutschland bereits heute sein selbst gesetztes Ziel, bis 2023 mindestens 50 Prozent Recyclingmaterial für die Herstellung der nicht wiederbefüllbaren PET-Flaschen zu nutzen. Und mehr noch: 2021 wird Coca-Cola rund 28.000 Tonnen Neumaterial durch die Umstellung der oben genannten Packungen auf 100 % rPET einsparen. Dies ergibt eine CO2-Einsparung von ca. 48.700 Tonnen.        

Als größter Getränkehersteller der Welt ist sich Coca-Cola seiner Verantwortung bewusst und nutzt alle seine Einflussmöglichkeiten für nachhaltige Veränderungen: Das erklärte Ziel ist, bei der Herstellung von  PET-Einwegflaschen  die  Verwendung  von  Neumaterial  zu  reduzieren  und  aus  alten  Flaschen wieder  neue  zu  machen.  Voraussetzung  dafür  ist  ein  funktionierendes  Rücknahmesystem.  Deshalb verkauft Coca-Cola in Deutschland zu 99,9 Prozent bepfandete Verpackungen, die entweder recycelt oder  wieder  befüllt  werden  können.

Aktuelle Umfrage: Einweg, Mehrweg, wohin damit? Wie gut sich die Deutschen auskennen

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage sind 90 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass sie den Unterschied zwischen Einweg- und Mehrwegverpackungen kennen. Was weniger bekannt zu sein scheint: Einweg bedeutet nicht „ein Weg“. Die leeren Flaschen, die im Pfandautomaten landen, können mit Hilfe eines geschlossenen Wertstoffkreislaufs wieder zu neuen Getränkeflaschen werden.

In einem umfangreichen Recyclingprozess werden sie wieder zum Rohstoff „rPET“ aufbereitet, der für die  Produktion  von  neuen  Lebensmittelverpackungen  benutzt  werden  kann.  Wenn  es  um  PET-Verpackungen  geht,  ist  den  Konsument_innen  der  Nachhaltigkeitsaspekt  von  rPET-Flaschen  noch nicht bewusst: Bislang greifen lediglich 17 Prozent der Befragten beim Kauf von Erfrischungsgetränken bewusst auf Verpackungen aus recyceltem PET zurück. 

Ohne Verpackungen geht es nicht: rPET ist heute ein gefragter Rohstoff

Verpackungen sind  unabdingbar für den Schutz und Transport von Produkten. Deshalb setzt  Coca-Cola auf einen Mix aus jeweils bepfandeten Mehrweg- und Einwegverpackungen aus verschiedenen  Materialien.  Das  langfristige  Ziel  ist  klar:  Für  Getränkeverpackungen  soll  kein  PET-Neumaterial  mehr  genutzt  werden.  Der  Weg  dahin  ist  allerdings  aufgrund  zahlreicher  Gründe  eine Herausforderung.  „rPET  ist  ein  gefragter,  begrenzt  verfügbarer  Rohstoff,  der  auch  von  anderen Branchen in der Wirtschaft bezogen wird“, erklärt Dr. Stefan Kunerth, Technical Operations Director in Westeuropa. „Zurzeit werden nur etwa aus knapp 40 Prozent der Einweg-PET-Flaschen wieder neue Flaschen. Wichtig zu wissen ist: Jede Flasche, die den Pfandkreislauf der Getränkeflaschen verlässt, wird für die Getränkeindustrie unbrauchbar. Denn wir benötigen für die rPET-Produktion sortenreines PET-Material von Lebensmittelverpackungen aus dem Pfandsystem. Deshalb möchten wir jede_n dazu motivieren seinen Teil dazu beizutragen, den Wertstoffkreislauf zu schließen.“


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