Fernholz
Werkserweiterung: Fertigstellung für 2023 geplant

28.01.2022 Die W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG, Meinerzhagen, konnte sich 2021 eigenen Angaben zufolge als Becher- und Folienhersteller erfolgreich weiter entwickeln.

Das Fernholz-Folienwerk in Schkopau.
© Foto: W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG
Das Fernholz-Folienwerk in Schkopau.

Neben zahlreichen Entwicklungen zur Verbesserung der Recyclingfähgikeit von Kunststoffverpackungen konnten auch die gesetzten Ziele im Bereich Rezyklateinsatz erreicht werden. Insbesondere erweise sich der traditionell für Verpackungen eingesetzte Werkstoff Polystyrol (PS) als überaus gut recyclebar, heißt es.

Durch die gestiegene Markt-Nachfrage nach recyclebaren und ressourcenschonenden Kunststoffverpackungen und Folien wurde die Produktstrategie weiter angepasst. Im Zuge dessen werde das schon jetzt zu den modernsten seiner Art zählende Folienwerk in Schkopau erweitert. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

„Für dieses Jahr planen wir zudem eine Ermittlung unseres CO2-Fußabdrucks“, erklärt Uwe Fernholz, Geschäftsführer der W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG. „Dies ist ein Kernpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie ‚Fernholz goes green‘, welche vom Markt positiv aufgenommen wird“, so Fernholz weiter.

Mit dem Einsatz von Rezyklaten liege Fernholz im Trend der Zeit

Das Recycling von Kunststoffverpackungen sei in Deutschland zuletzt um gut acht Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2019 auf 2018). Bei privaten Endverbrauchern sogar um über 12 Prozent. Für die Umwelt sei das besonders erfreulich, denn jede Tonne Kunststoff, die als Werkstoff recycelt wird, spart rund zwei Tonnen CO2. Übertragen auf die Volkswirtschaft seien das insgesamt Einsparungen von rund 900.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Die W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG ist ein Produzent für Folien und Kunststoffverpackungen mit Sitz in Meinerzhagen und Schkopau. Fernholz beschäftigt rund 220 Mitarbeiter*Innen an den beiden Standorten.



 

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