Faller Packaging präsentiert spezielle Pharma-Labels
Etiketten für Eiseskälte

09.02.2021 Der Verpackungsspezialist Faller Packaging bietet für die Pharma- und Healthcare-Industrie spezielle Etiketten, die für den Einsatz bei extrem niedrigen Temperaturen geeignet sind.

© Foto: Faller

Die Labels sorgen dafür, dass wichtige Informationen und deren Lesbarkeit am Produkt während Lagerung und Transport gewahrt bleiben – zum Beispiel bei den dringend benötigten Covid-19-Impfstoffen.

Die weltweite Versorgung mit den neu entwickelten Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist derzeit das alles beherrschende Thema in der Pharmaindustrie. Damit sie unversehrt und wirksam ans Ziel gelangen, müssen die Seren bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert und transportiert werden. Für diese extremen Bedingungen müssen die Vials, in welche die Vakzine abgefüllt werden, geeignet sein – aber auch alle anderen Verpackungskomponenten, wie zum Beispiel Etiketten.

Das Unternehmen hat deshalb spezielle temperaturbeständige Etiketten im Portfolio. Ihr Obermaterial besteht aus einer Polypropylen (PP)-Folie, die problemlos Temperaturen von -196 bis 120 Grad Celsius standhält. Auch der Klebstoff ist so ausgelegt, dass er bei Raumtemperatur aufgetragen und bei extremer Kälte eingesetzt werden kann. Zudem ist er nach DIN ISO 3826 getestet und gemäß FDA 175.105 für den indirekten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Die Labels haften damit auf Glas- und Kunststoffgebinden sowie Stahl- und Kunststoffplatten und lassen sich auch auf Vials mit engen Radien applizieren. Sie sind für Standard-Etikettiermaschinen geeignet, können aber auch manuell aufgebracht werden.

Die temperaturbeständigen Etiketten sind daher für die Kennzeichnung von Covid-19-Impfstoffen und keimfreien Medikamenten, aber auch für zahlreiche andere Anwendungen, zum Beispiel in der Kryotechnik, ideal. Pharmahersteller profitieren von einer sicheren und haltbaren Etikettierung, die unter anderem eine zuverlässige Chargen-Rückverfolgung ermöglicht und hilft, Anwendungsfehler zu vermeiden. Im Thermotransfer-Verfahren lassen sich die Labels selbst nachträglich noch bedrucken. Auch gegen verschiedene Chemikalien weist das Material eine hohe Beständigkeit auf.

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