Micvac-Verfahren
Lidl launcht neue Fertiggerichte

11.02.2021 Seit November verkauft Lidl Schweden drei Fertiggerichte, die von Smålandskräftan mit dem Micvac-Verfahren hergestellt werden.

© Foto: Micvac

Anfang November hat Lidl unter seiner Marke Chef's Select drei Fertiggerichte auf den Markt gebracht: Frikadellen mit Kartoffelpüree, Wurst Stroganoff und Pasta Pomodoro. Die Gerichte werden von dem langjährigen Lidl-Geschäftspartner Smålandskräftan hergestellt, der sie mit der Micvac-Technologie produziert hat.

„Unsere mit der Micvac-Methode hergestellten Fertiggerichte schmecken wie hausgemacht. Wir haben großes Vertrauen in diese Markteinführung und planen bereits, die Gerichte auch im Ausland einzuführen“, so Alexander Weiss, Einkaufsleiter Lebensmittel bei Lidl.

Das patentierte Verfahren soll den Produkten eine längere Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Fertiggerichten ermöglichen, ohne dabei Kompromisse bei Geschmack, Nährwert oder Konsistenz einzugehen.

„Wir waren sehr interessiert, als Smålandskräftan uns von der Technologie erzählte, und die Produkte haben uns nicht im Stich gelassen. Für mich als Einkäufer ist es sehr wichtig, dass die Produkte so lange wie möglich haltbar sind, ohne dass die Qualität darunter leidet. Das Micvac-Verfahren sorgt dafür, dass sie sehr lange frisch bleiben. Da sie erst vor kurzem auf den Markt gekommen sind, haben wir noch keine Statistiken, aber wir glauben, dass sie die Lebensmittelverschwendung reduzieren werden“, so Weiss.

Pläne für eine internationale Markteinführung

Im Vergleich zu vielen anderen Methoden, Fertiggerichte herzustellen, bleiben bei dem Verfahren Vitamine und Aromen länger erhalten, so Micvac. Außerdem könnten Nahrungsmittelzusatzstoffe minimiert werden, und Verbraucher erhalten ein hochwertiges Gericht. Die Produkte würden seit ihrer Einführung im November gut auf dem Markt angenommen, und das Ziel sei es, sie in Zukunft auf weiteren europäischen Märkten einzuführen.

„Wir wollen schon seit langem das Segment der Fertiggerichte ausbauen, und mit dieser Methode können wir dies mit Produkten mit hohem Nährstoffgehalt tun, die auch noch gut schmecken und appetitlich aussehen", so Weiss abschließend.

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