Capri-Sun
„Gab es mal Überlegungen, in Glas abzufüllen?“

11.08.2021 Was Judith Förster, Senior Marketing Managerin bei Capri-Sun, über den ikonischen Standbodenbeutel des Fruchtsaftgetränkeherstellers sagt.

Retro: eine Verpackung aus vorvergangener Zeit.
© Foto: IMAGO / Manfred Segerer
Retro: eine Verpackung aus vorvergangener Zeit.

Zuletzt hatte Capri-Sun mit zwei Nachrichten von sich reden gemacht: Zum einen kursierte in den Lokalmedien die Meldung, dass in Eppelheim Sonderschichten gefahren werden. Die Nachfrage sei während der Corona-Pandemie stark gestiegen. Und, zum anderen, war die Umstellung von einem Kunststoff- auf einen Papiertrinkhalm („100 % recycelbar“) ein großes Thema, insbesondere in der Verpackungsmedien-Landschaft.

Auf Anfrage von Packreport erklärt Judith Förster, Senior Marketing Managerin bei Capri-Sun, ob es intern mal Überlegungen gab, in Glas abzufüllen. Und ob in Zukunft ein Wechsel des Packstoffes denkbar ist:

„Capri-Sun ist seit mehr als 50 Jahren der kleine fruchtig-frische Begleiter bei Spiel, Spaß und Sport. Sein ikonischer Standbodenbeutel ist unverkennbar und untrennbar mit der Marke verbunden und der Garant für den typischen Capri-Sun Trinkspaß.

Für uns war und ist es deshalb wichtig, den Capri-Sun Beutel in seiner grundlegenden Form immer beizubehalten. Wir haben allerdings seinen Materialverbrauch in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel reduziert.

Dadurch ist der Beutel im Vergleich zu einem PET-Gebinde deutlich leichter und schneidet mit Blick auf den CO2-Fußabdruck sehr gut ab: Beim Transport entfallen nur 6 Prozent des Gewichts auf die Verpackung, 94 Prozent auf das Getränk.

Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Als Unternehmen, das den Anspruch hat, nicht nur die weltweit größte, sondern auch die nachhaltigste Kindergetränkemarke der Welt zu sein, wollen wir den Beutel so nachhaltig wie möglich gestalten. Bis 2025 wollen wir ihn in gleicher wiedererkennbarer Form, aber aus einem zu 100 Prozent recyclingfähigen Monomaterial anbieten.“

 

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