Corona-Impfstoffe
Schott wird mehr Verpackungen produzieren als geplant

14.07.2021 „Unsere Ausbauprojekte sind so weit alle nach Plan verlaufen“, heißt es auf Anfrage von Packreport seitens des Spezialglasherstellers Schott, Mainz.

Das neue Schott-Werk im chinesischen Jinyun.
© Foto: Schott
Das neue Schott-Werk im chinesischen Jinyun.

Jüngst feierte der Konzern die offizielle Eröffnung seines neuen Werkes in Jinyun, China. Die Ende 2020 in Betrieb genommene Produktion stellt Glasrohr aus Borosilicatglas her – das begehrte Ausgangsmaterial, aus dem zum Beispiel Fläschchen und Spritzen für COVID-19-Impfstoffe entstehen.

Der Standort Jinyun ergänzt das weltweite Produktionsnetzwerk des Unternehmens für Pharmaglas und -verpackungen. Schott hat 60 Millionen Euro in das neue Werk investiert. Insgesamt fließt über mehrere Jahre rund eine Milliarde Euro in den Ausbau des globalen Pharmageschäfts.

„Wir hatten ja im vergangenen Jahr angekündigt, dass wir bis Ende 2021 genügend Fläschchen für zwei Milliarden Dosen an COVID-19-Impfstoff liefern werden – diese Zahl werden wir übertreffen“, heißt es aktuell aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.


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