Raja-Gruppe
Unterzeichnet Vereinbarung mit Aurelius zur Übernahme von Viking

16.08.2021 Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung werden nicht öffentlich gemacht.

Raja: Die Transaktion soll noch 2021 abgeschlossen sein.
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Raja: Die Transaktion soll noch 2021 abgeschlossen sein.

Die Raja-Gruppe hat bekannt gegeben, dass sie mit der Aurelius Investment Group eine Vereinbarung über den Erwerb des Viking-Geschäfts, einschließlich des verbleibenden Office Depot Europe-Portfolios, in sieben europäischen Ländern getroffen hat: Vereinigtes Königreich, Irland, Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande und Belgien. Viking, die Flaggschiffmarke der E-Commerce-Aktivitäten von Office Depot Europe, ist ein wichtiger Akteur im B-to-B-Vertrieb von Bürobedarf und -möbeln. Alle Aktivitäten des Unternehmens in Europa beschäftigen 1.500 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung werden nicht öffentlich gemacht.

Die Raja-Gruppe ist mit 3.000 Mitarbeitern in 18 europäischen Ländern eigenen Angaben zufolge Europas führender Verpackungshändler und nach der Übernahme des Staples-Geschäfts in Südeuropa im Jahr 2019 ein wichtiger Akteur auf dem Markt für Bürobedarf und -möbel: JPG, Mondoffice und Kalamazoo, französische, italienische und spanische Spezialisten für Arbeitsplatzausstattung. Diese Akquisition steht im Einklang mit der Strategie der Raja-Gruppe, den Umsatz zu steigern, den Kundenstamm zu erweitern und das Angebot zu diversifizieren. Sie ermöglicht es der Gruppe, ihre Positionen zu stärken und ihre geografische Abdeckung in diesen strategischen Märkten zu vervollständigen.

Umsatzziel: mehr als 1,6 Milliarden Euro

Die übernommenen Unternehmen mit Hauptsitz in Venlo in den Niederlanden bedienen 1,2 Millionen Kunden in Europa und verfügen über zwei große Vertriebszentren in Großostheim in Deutschland und Leicester in Großbritannien. Diese Akquisition bietet der Raja-Gruppe zusätzliche Wachstumschancen in den kommenden Jahren und eine solide Grundlage, um die Entwicklung des Geschäfts in Europa zu beschleunigen. Damit wird die Gruppe in der Lage sein, mehr als 2,2 Millionen Kunden in Europa zu bedienen und einen Umsatz von mehr als 1,6 Milliarden Euro zu erzielen, heißt es.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2021 abgeschlossen sein.


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