Logimat 2019
Sick: Neue Detektionslösungen

22.01.2019 Ray 10 und Ray 26 heißen die neuen Produktfamilien der Reflex-Array-Sensoren, die das Unternehmen auf der Messe präsentiert.

Die Reflex Array-Sensoren Ray 10 und Ray 26 können nur wenige Millimeter hohe Vorderkanten detektieren und dadurch flache und lagetolerante Objekte sicher erfassen.
© Foto: Sick
Die Reflex Array-Sensoren Ray 10 und Ray 26 können nur wenige Millimeter hohe Vorderkanten detektieren und dadurch flache und lagetolerante Objekte sicher erfassen.
Die Sensoren arbeiten mit einem 2D-Lichtband, das es ermöglicht, flache und lagetolerante Objekte auf stationären Fördersystemen sicher zu erfassen. Dadurch sparen sie bis zu 50 Prozent des Installations- und Kostenaufwands, wie er bei Lichtgitter-Lösungen oder Mehrfach-Lichtschranken entsteht.

Die kompakte Ray 10 und die performanceorientierte Ray 26 sind auf unterschiedliche Einbau- und Detektionsbedingungen spezifiziert und können Objekte mit Kantenhöhen zwischen 2 Millimeter und 10 Millimeter aus unterschiedlichen Arbeitsabständen erkennen. Dadurch bieten sie eine hohe Montageflexibilität für unterschiedlichste Detektions- und Einbausituationen. In KEP-Hubs und Distributionszentren bewähren die Ray 10 und Ray 26 als zuverlässige, integrationsfreundliche und wirtschaftliche Sensorlösungen zur Erfassung von Polybags und Versandtaschen – wie sie von Versendern zur Frachtkostenminimierung immer öfter verwendet werden – sowie von Zeitschriften und anderen, flachen Poststücken und Objekten.

Das 2D-Funktionsprinzip der Ray 10 und Ray 26 eignet sich in der Intralogistik zudem ideal zur Bestimmung der Höhe von Paletten, zur Detektion von Objekten mit perforierten Oberflächenstrukturen sowie zum Erkennen störender Objekte vor Wäge- oder Etikettiersystemen.

Ray 10: die besonders platzsparende Lichtband-Lichtschranke für die Vorderkantenerkennung

Der Reflex Array-Sensor Ray 10 ist für den Einsatz im engen Maschinenumfeld mit nur begrenztem Montageraum konzipiert und ermöglicht dadurch platzsparende Sensorlösungen. Die Installation wird durch die helle und scharf Pin Point-LED mit ihrem scharf konturierten Lichtfleck sowie die integrierte Ausrichthilfe wesentlich erleichtert. Bei einer Erfassungshöhe von 25 Millimeter meistert die Ray 10 Mindestobjekthöhen ab 5 Millimeter – und das mit einer Ansprechzeit von 0,5 ms. Dadurch liefert der Sensor auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten zuverlässige Detektionsergebnisse und gewährleistet einen hohen Anlagendurchsatz beispielsweise auf KEP-Förderstrecken. Dies macht ihn zum Preis-Leistungs-Sieger in dieser Baugröße.

Ray 26:  zuverlässige Bestleistung auch bei flachsten Objektvorderkanten oder großer Detektionshöhe

Die Ray 26 arbeitet mit einer Detektionshöhe von 55 Millimeter und kann – je nach Sensorvariante –Mindest-Kantenhöhen zwischen 2 Millimeter und 10 Millimeter erkennen. Die Smart-Sensor-Ausführung des Ray 26 besitzt eine IO-Link-Kommunikationsschnittstelle, über die ein Automatisierungssystem die jeweils passende Einstellung direkt in das Gerät laden kann. Dadurch kann eine Maschine sehr schnell und flexibel an die zu detektierenden Objekte angepasst werden – was die Verfügbarkeit und Produktivität von Prozessen und Anlagen optimiert. Zusätzlich blendet die Funktion Belt Blanking Störsignale, wie sie die Oberfläche von Gurtförderern hervorrufen können, aus und gewährleistet so höchste Detektions- und Signalsicherheit – auch bei hohen Objektgeschwindigkeiten. Die Sensorintegration wird auch beim Ray 26 durch die helle PinPoint-Led und die optisch unterstützte Ausrichtung wesentlich erleichtert. Unter dem Strich setzt der Ray 26 somit hinsichtlich Preis-Leistung aktuell den Standard im Markt.

Einsatzpotenzial über die Logistik hinaus

Die Reflex Array-Sensoren Ray 10 und Ray 26 vermeiden die oft platzkritische und justageaufwändige Installation übereinander positionierter Lichtschranken oder den erhöhten Aufwand für eine Lichtgitter-Lösung – Vorteile, die nicht nur in der Logistik überzeugen. Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Logistik existieren daher auch in anderen Branchen zahlreiche Einsatzbeispiele, in denen Objekte anhand ihrer Vorderkante erfasst werden müssen. Diese finden sich unter anderem in der Verpackungstechnik bei der Verarbeitung von Kartonzuschnitten, in der Stahlindustrie bei der Erfassung von Profilmaterial, in der Automobilindustrie bei der Detektion von Kühlerkondensatoren auf Fördersystemen, bei der Leiterplatten-Überstandskontrolle in der Elektronikfertigung oder in der Holzindustrie bei der automatischen Erkennung von Brettern, Platten und Paneelen.

Sick auf der Logimat 2019: Halle 1, Stand F51
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