Theegarten-Pactec
Vielfältige Innovationen

01.02.2014 Auf der interpack 2014 stellt Theegarten-Pactec ein neues Aggregat vor, das Einzelprodukte für die Zweitverpackung gruppiert und dabei jede Produktformation komplettiert. Fehlerhafte Einzelprodukte werden ohne Auswirkung für den Gruppiervorgang ausgeschleust. Die Gruppiereinrichtung puffert entstehende Leertakte, bis die gewünschte Anzahl an Einzelprodukten zur Übergabe an die Zweitverpackungsmaschine erreicht ist. Diese Technologie hat das Unternehmen für die neue Generation der Verpackungsmaschine HCW4/FPC5 entwickelt, die auf der Messe zum ersten Mal gezeigt wird. Insgesamt präsentiert Theegarten-Pactec am Stand A21 in Halle 4 zwölf Exponate. Die Besucher erhalten einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Maschinenprogramms für das Verpacken kleinstückiger Süßwaren.

© Foto: Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG
Die HCW4 verpackt Hartzuckerbonbons in Bodenfalteinschlag. Diese Faltart wird in der Regel mit einer Zweitverpackung kombiniert. Auf der diesjährigen interpack setzt Theegarten-Pactec die horizontale Schlauchbeutelmaschine FPC5 ein. Hierbei kommt eines der neuen Leistungsmerkmale der HCW4 zum Tragen: Sie kann jetzt auch mit kontinuierlich arbeitenden Verpackungsmaschinen wie der FPC5 verbunden werden.

Herkömmlicherweise müssen an der Schnittstelle zur Zweitverpackungsmaschine gesamte Produktformationen bei nur einem fehlerhaften Produkt ausgeschleust werden. Damit einher geht der Verlust einwandfreier Ware. Mit der HCW4/FPC5 schreibt der Hersteller beim Gruppieren keinen Ausschuss mehr ab. Nicht verpackte oder gesplicte Einzelprodukte schleust die HCW4 vorher im vollen Maschinenlauf aus.

Die neue Lösung basiert auf einem Aggregat mit drei Gruppiereinrichtungen, die jeweils einen eigenen Servomotor haben. Die Flexibilität und Kapazität dieser Konstruktion funktioniert als Puffer und fängt Leertakte auf.

Mit dem aktuellen Modell der HCW-Baureihe verbinden sich noch weitere Neuerungen. Die Produktentnahme und die Zuführung des Packmittels erfolgen gleichzeitig im Entnahmerad. Diese Organisation des Verpackungsprozesses minimiert Übergaben und gewährleistet somit eine produktschonendere Verarbeitung. Die HCW4 hat außerdem eine kompaktere Bauweise als ihr Vorgänger und steigert die Leistung von 1 300 auf 1 500 Arbeitstakte.

Theegarten-Pactec bringt zur interpack auch die Verpackungsmaschine für Schokoladenprodukte CWM2 mit, die im Vergleich zur Vorgängerversion eine deutlich verbesserte Zugänglichkeit für die Anwender erreicht.

Auch nach ihrer Überarbeitung leistet die Verpackungsmaschine eine Vielfalt von Faltarten. Durch ihre verbesserte Ergonomie lassen sich Faltungsarten und Formate dabei schneller umstellen und sind besser reproduzierbar. Auf dem Messestand verpackt eine CWM2 Kuppelprodukte im Top Twist. Sie wird von einem Gondelspeicher beschickt. Eine weitere CWM2 verpackt Napolitains im Briefeinschlag.

Theegarten-Pactec bietet den Herstellern über das Maschinenportfolio hinweg zwanzig Verpackungsarten. Eine dieser Faltarten, die Spitzfaltung, präsentiert sich mit zwei neuen Leistungswerten. Der maximale Arbeitstakt klettert von 400 auf 800 Produkte pro Minute. Diese Steigerung ist möglich, weil die Verpackungsmaschine MCC für die Spitzfaltung eingerichtet wurde. Mit der MCC stellt erstmals eine kontinuierlich arbeitende Maschine die Spitzfaltung her.

Auf der interpack präsentieren Theegarten-Pactec und LoeschPack wieder ihre Kompetenz als Systemanbieter für das Verpacken von Süßwaren. Die horizontale Schlauchbeutelmaschine FPC5/280 von Theegarten-Pactec verpackt Tafelschokolade in Schlauchbeutel und übergibt die Produkte an eine LTM-K von LoeschPack, die Einzelkartonagen als Zweitverpackung hinzufügt.

Ein Klassiker im Bereich der Form-, Schneide- und Verpackungsmaschinen mit hoher Marktwirkung über Jahrzehnte ist die U-Maschinenserie. Auf der diesjährigen interpack stellt Theegarten-Pactec die U1-DCW aus, die ihre Laufleistung von 1 600 auf 2 000 Artikel/Minute erhöht.

Die U-Maschinenserie hatte auf der fünften interpack 1969 Premiere. Sie wurde bei Rose-Theegarten in Köln entwickelt. Die Gründung von Rose-Theegarten jährt sich 2014 zum 80ten mal. Das Unternehmen wurde 1934 von Justus und Franz Theegarten gegründet. Vor zwanzig Jahren haben ihre Nachfolger das Dresdner Unternehmen Pactec übernommen, das vor der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland zum DDR-Staatskombinat Nagema gehörte. Auch aus dieser Traditionslinie sind Exponate auf dem Messestand zu sehen: die EK4 verpackt Hartkaramellen im Doppeldreheinschlag und ist mit einer Leistung von 2 300 Arbeitstakten bis heute unerreicht. Als Beispiel für den Retrofit-Service wird ein Exemplar der EK1 ausgestellt. Die erste EK1 hat die Nagema 1981 vorgestellt.

Theegarten-Pactec nimmt das doppelte Jubiläum zum Anlass, den eigenen visuellen Auftritt zu überarbeiten. Das Corporate Design erfährt einen Relaunch. Die Verpackungsmaschinen erhalten ein einheitliches Corporate Product Design, das ihre Hochwertigkeit und Effizienz kommuniziert.


www.theegarten-pactec.com

BU: Die Verpackungsmaschine HCW4/FPC5 von Theegarten-Pactec realisiert eine Technologie für intelligentes Gruppieren.

Foto: Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG
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