Mosca
Weichen auf Zukunft gestellt

18.01.2022 Zum Jahresbeginn zieht die Mosca GmbH Bilanz für 2021. Mit einer internen Umstrukturierung, zwei neuen Tochtergesellschaften sowie der Akquise von Movitec geht das Unternehmen ins neue Jahr.

(V.l.n.r.) Alfred Kugler, Simone Mosca und Timo Mosca ziehen eine positive Bilanz für 2021.
© Foto: Mosca
(V.l.n.r.) Alfred Kugler, Simone Mosca und Timo Mosca ziehen eine positive Bilanz für 2021.

„2021 hat uns vor gleich zwei globale Herausforderungen gestellt: die Corona-Pandemie und eine weltweite Rohstoffknappheit“, sagt Timo Mosca, Geschäftsführer von Mosca, im Rückblick. Ein turbulenter Weltmarkt, schwankende Lieferketten und unerwartet hohe Auftragsvolumen führten gerade im Kunststoffbereich zu Engpässen. „Das Jahr hat in dieser Hinsicht deutlich gezeigt, wie volatil und empfindlich die globalisierte Wirtschaft ist“, so Timo Mosca weiter. „Aber eben auch, wie flexibel und anpassungsfähig Menschen und Unternehmen im Angesicht von Krisen sein können.“

Neuer Geschäftsbereich Stretchwickeln

Das bewies im vergangenen Jahr auch Mosca: Trotz der großen Herausforderungen wappnete sich das Unternehmen 2021 erfolgreich für die Zukunft. Dazu gehörte neben der Umstrukturierung des Unternehmens in mehrere Gesellschaften auch die Einführung von SAP für mehr Digitalisierung. Mit zwei neuen Tochtergesellschaften stellte sich Mosca zudem in Indien und Benelux neu auf und erschloss mit der Akquisition des spanischen Unternehmens Movitec Wrapping Systems den neuen Geschäftsbereich Stretchwickeln. „Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit ganzheitlichen Lösungen zur Transportsicherung zu unterstützen“, betont Geschäftsführerin Simone Mosca. „Mit der Kombination aus Stretchwicklung und Umreifung erhalten sie maximalen Produktschutz und stabile Transportsicherung bei minimalem Materialverbrauch.“ Davon profitieren besonders empfindliche Güter wie Lebensmittel, die auf Paletten gestapelt und vor Nässe und Schmutz geschützt werden müssen.

Mosca erweiterte sein Produktportfolio 2021 aber nicht nur um Stretchwicklung. Seit April unterstützt eine neue Palettenumreifungsmaschine insbesondere Logistikunternehmen am Ende der Verpackungslinie. Die Maschine zeichnet sich durch ihre neuartige Zwei-in-Eins-Funktionalität aus: Sie kann sowohl einzelne als auch gedoppelte Paletten für den Transport sichern; zuvor waren dafür zwei individuelle Maschinen nötig. Wellpappunternehmen im Hochglanzbereich hingegen profitieren seit Mai von einer neuen Banderolierertechnologie. Die breite Banderole sichert selbst empfindlichste Produkte optimal und ohne Produktverletzungen für den Transport.

Auszeichnung als Ansporn

Auch in Sachen Nachhaltigkeit machte Mosca 2021 große Schritte: Mit der Unterschrift der baden-württembergischen WIN-Charta machte das Unternehmen sein Nachhaltigkeitsbestreben öffentlich überprüfbar. „Es stand für uns außer Frage, auch in einem so herausfordernden Jahr an unseren Nachhaltigkeitszielen festzuhalten“, betont Simone Mosca. „Dabei streben wir nicht trotz der aktuellen Krisen nach Nachhaltigkeit, sondern gerade wegen ihnen: Sie haben deutlich gezeigt, wie fatal eine späte Reaktion auf globale Herausforderungen ist.“

Für dieses Engagement wurde Mosca 2021 von Focus Money als nachhaltigstes Unternehmen im deutschen Maschinenbau ausgezeichnet. Die Auszeichnung möchte das Unternehmen als zusätzlichen Ansporn fürs nächste Jahr nehmen: Eine neue Nachhaltigkeitsbeauftragte soll 2022 die Corporate Social Responsibility des Unternehmens weiter vorantreiben.

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