DHL Supply Chain
Vollautomatisiertes Kleinteilelager mit Roboterkommissionierung

04.03.2022 Im Zusammenspiel mit den Beschäftigten optimiert die Autostore Robotik- und Softwarelösung von Element Logic die Kleinteilelagerung und Kommissionierung von Kundenbestellungen.

DHL Supply Chain: Autostore im Zusammenspiel mit Beschäftigten.
© Foto: DHL Supply Chain
DHL Supply Chain: Autostore im Zusammenspiel mit Beschäftigten.

Die Omnichannel-Auktionsplattform 1-2-3.tv setzt konsequent auf die Digitalisierung ihrer Lieferketten und Lagerlogistik. Im Auftrag des Senders hat DHL Supply Chain, der auf Kontraktlogistik spezialisierte Bereich von Deutsche Post DHL Group und langjähriger Logistikpartner von 1-2-3.tv, jetzt in Braunschweig sein europaweit erstes vollautomatisiertes Autostore Logistiksystem umgesetzt. Dieses kompakte Lager- und Bereitstellungssystem ermöglicht eine extrem platzsparende Kleinteilelagerung und vollautomatische Kommissionierung von jährlich bis zu 18 Millionen Warenstücken. Im Zusammenspiel mit den vor Ort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhöht das System so die Bearbeitungsgeschwindigkeit jeder einzelnen Bestellung, optimiert die Arbeitsabläufe für die Beschäftigten und verbessert die betriebliche Effizienz.

„Unser Unternehmen hat bereits in der Vergangenheit stark in schlanke Prozesse und nachhaltige Automatisierung investiert. Mit der Einführung der flexiblen und modularen Robotiklösung von Autostore knüpfen wir an das starke Wachstum der vergangenen Jahre an, optimieren unsere Logistikabläufe nachhaltig und sind dadurch bestens für künftiges Wachstum gerüstet", erklärt Eberhard Kuom, Executive Vice President Finance und Operations bei 1-2-3.tv. So könne die breite Angebotsvielfalt noch besser abgebildet und die Kapazität des Lagerstandorts maximal ausgenutzt werden.

Dritte Optimierung entlang der Prozesskette

Die Autostore-Lösung des Anbieters Element Logic besteht aus einem Aluminiumrahmen, in dem der aktuelle Warenbestand in mehr als 40.000 Kunststoffbehältern auf 16 Ebenen übereinander gestapelt und gelagert wird. Die oberste Etage dient den Robotern, von denen allein im 1-2-3.tv-Lager in Braunschweig 26 im Einsatz sind, als Fahrstrecke, um die bestellte Ware vollautomatisch zu kommissionieren und für die Weiterverarbeitung durch die Beschäftigten zusammenzustellen. Die Ware wird auf einer Versand- und Transportanlage in das jeweilige Paket für die Kundenbestellung eingelegt, automatisch verschlossen und versendet. Nachdem 1-2-3.tv erst kürzlich in die Bestellannahme und die Digitalisierung der gesamten Supply Chain investiert hat, setzt das Unternehmen mit dieser Lösung nun eine dritte Optimierung entlang seiner Prozesskette um.

„Wir freuen uns, dass wir durch diese automatisierte Lösung unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Kunden 1-2-3.tv noch weiter stärken und gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft investieren. Durch das Autostore-System haben wir eine fortlaufende Bestandskontrolle und erreichen eine hohe Effizienz bei der Ein- und Auslagerung, so dass Kundenbestellungen schnell und zuverlässig abgewickelt werden können. Zudem bringt die Logistiklösung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lager Entlastung durch die Verkürzung der Laufwege. Vor allem aber können sie dadurch anspruchsvollere Tätigkeiten in anderen Bereichen des Lagers übernehmen", sagt Andreas Bicking, Business Unit Direktor e-Commerce DHL Supply Chain Germany & Alps.

Für DHL Supply Chain ist diese Implementierung ein weiterer wichtiger Baustein bei der konsequenten Umsetzung der Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategie zur kontinuierlichen Verbesserung im operativen Betrieb. Als Teil eines breiteren, kommerziell einsetzbaren Technologieportfolios spielen diese "Goods-to-Person" Roboter eine zunehmend wichtigere Rolle in der Strategie des Kontraktlogistikers. „Wir freuen uns, mit DHL Supply Chain einen hochprofessionellen Partner an unserer Seite zu wissen, der die Autostore-Lösung bei laufendem Hochbetrieb in die bestehende Infrastruktur integriert hat - eine enorme Leistung", lobt Kuom den erfolgreichen Implementierungsprozess.



 

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