Etikettierer Herma 500 mit Schnittstellen-Premiere
Komfortabel integrieren, in Echtzeit kommunizieren

20.07.2021 Weil sie praktisch in jedem Verpackungs- und Kennzeichnungsprozess eine wichtige Rolle spielen, sind bei Etikettierern die Integrationsfähigkeiten oftmals genauso wichtig wie ihre Leistungsparameter. Der Herma 500 unterstützt jetzt auch den Industrial-Ethernet-Standard für Profinet und Ethernet/IP.

Damit er sich besonders einfach in Verpackungs- und andere Maschinenlinien integrieren lässt, verfügt der Herma 500 als vielleicht erster Etikettierer über Industrial-Ethernet-Schnittstellen für Profinet und Ethernet/IP; darüber gelingt erstmals auch die Echtzeitkommunikation.
© Foto: Herma
Damit er sich besonders einfach in Verpackungs- und andere Maschinenlinien integrieren lässt, verfügt der Herma 500 als vielleicht erster Etikettierer über Industrial-Ethernet-Schnittstellen für Profinet und Ethernet/IP; darüber gelingt erstmals auch die Echtzeitkommunikation.

Diese beiden echtzeitfähigen Industrial-Ethernet-Protokolle ermöglichen die Integration des Herma 500 in die weitverbreiteten SPS-Steuerungen von Siemens, Schneider Electric und Allen-Bradley. Damit können erheblicher Verdrahtungsaufwand und die daraus resultierenden Kosten entfallen.

Herma stellt dabei nicht nur die physischen Schnittstellen zur Verfügung, sondern auch die entsprechenden Datenbausteine sowie Informationen für die einfache Integration in die jeweilige SPS-Steuerung. Diese Informationen können sich Anbieter und Integratoren von komplexen Abfüll-, Verpackungs- und Kennzeichnungsanlagen einfach über das Herma Service Portal herunterladen bzw. sie bekommen diese gleich mitgeliefert.

„Mit Hilfe dieser Schnittstellen können wir in Echtzeit unser Steuerabbild in die Steuerung des Kunden integrieren. Dieser kann darüber direkt auf den Etikettierer zugreifen“, erklärt Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen bei Herma. „Schon mit der bestehenden OPC/UA Schnittstelle konnte der Herma 500 ausgesprochen schnell kommunizieren, aber mit den beiden neuen Schnittstellen stoßen wir in eine neue Dimension vor.“ Als weitere neue Kommunikationsschnittstelle bzw. Protokoll bietet der Herma 500 Modbus TCP, dieses Kommunikationsprotokoll ist jedoch nicht echtzeitfähig. „Industrie 4.0 hat in den Branchen unserer Kunden einen sehr hohen Stellenwert. Aber jeder Anwender hat andere Anforderungen an Datenhandling, Schnittstellen und Steuerung und eben auch daran, wie externe Komponenten eingebunden werden. Mit dem Herma 500 können wir zu Recht behaupten, dass wir für jede Schnittstellenanforderung auch eine Lösung bieten“, so Kühl.

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