Automatisiert verpacken
Zu viel Verpackungsmüll führt zu Frust bei Verbrauchern

17.06.2021 Immer mehr Verbraucher erwarten von Unternehmen Produkte, bei deren Herstellung und Versand so wenig Verpackungsmüll wie möglich entsteht. Wie Unternehmen diese Erwartungen erfüllen und mit einem automatisierten Verpackungs- und Versandprozess den ökologischen Fußabdruck verbessern können, hat Packaging by Quadient zusammengefasst.

Warensendung mit passgenauer Verpackung: Die CVP Impack und die CVP Everest sparen durch passgenaue Pakete Transportkosten und Verpackungsmaterial.
© Foto: Packaging by Quadient
Warensendung mit passgenauer Verpackung: Die CVP Impack und die CVP Everest sparen durch passgenaue Pakete Transportkosten und Verpackungsmaterial.

Verbraucher erwarten, dass beim Versand so wenig Verpackungsmüll wie möglich entsteht und Ressourcen geschont werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine vor einiger Zeit in 28 Ländern durchgeführte Ipsos-Studie, die Konsumenten unter anderem zum Thema Nachhaltigkeit befragt hat. Der durch die Covid-19-Pandemie ausgelöste Boom des Online-Shoppings habe diesen Trend noch weiter verstärkt, so das Unternehmen Packaging by Quadient. Laut einer im vergangenen Jahr in den USA durchgeführten Erhebung führt dieser nicht nur zu deutlich höheren Kundenansprüchen in puncto Liefergeschwindigkeit, sondern auch hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs der Versender mit Verpackungen und der Reduzierung von übergroßen Kartons, Füllmaterial und Luftpolsterfolie.

Die Verpackung einer Ware ist das erste physische Berührungserlebnis des Kunden mit einem Produkt nach dem Kauf im Internet oder per Telefon. Aus diesem Grund hinterlässt es nicht selten einen bleibenden Eindruck, der gleichermaßen gut oder schlecht sein kann. Gleichzeitig sei es Verbrauchern wichtig, dass die Versandverpackung die Einkäufe schützt, sich leicht öffnen lässt und trotzdem stabil genug ist, um für eine mögliche Retoure noch einmal verwendbar zu sein. „Ein Drittel aller Online-Bestellungen wird zurückgeschickt”, betont Claus Weigel, Senior International Sales Manager für die DACH-Region bei Packaging by Quadient. „Die zwei Drittel der Einkäufer, die ihre Ware behalten, erwarten hingegen ein Paket, das unbeschädigt, größengerecht und leicht zu recyceln ist.“ Dieses Gleichgewicht zwischen Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit sei wichtig, damit Versender einen Kunden auf Dauer halten und nicht durch eine negative Einkaufserfahrung zu verlieren. Ein möglichst positives Auspack-Erlebnis sei deswegen von großer Bedeutung, so Weigel.

3-D-Verpackungssysteme bringen Kosteneffizienz

Die Verwendung eines automatisierten 3-D-Verpackungssystems wie der CVP Impack von Packaging by Quadient stelle dabei sicher, dass jede Bestellung im kleinstmöglichen Paket auf den Weg gebracht wird. Dies ist laut Unternehmen nicht nur nachhaltig, sondern sorgt auch dafür, dass die Sendung in der Regel mit möglichst geringen Versandkosten verschickt werden kann. Die CVP Impack erstellt alle sieben Sekunden einen maßgeschneiderten Transportkarton, indem sie jede Bestellung von Produkten mit unterschiedlichen Abmessungen erfasst, automatisch die Umverpackung schneidet, faltet, verschließt, wiegt und etikettiert. Bis zu 500 Pakete pro Stunde erzeugt sie auf diese Art und Weise, wohingegen ihre große Schwester, die CVP Everest, bis zu 1.100 Pakete pro Stunde schafft.

Ein weiterer Vorteil von automatisierten Verpackungslösungen liege in ihrer Kosteneffizienz. So sind die Systeme in der Lage, die Arbeitskosten zu reduzieren: Da sowohl die CVP Impack als auch die CVP Everest mit maximal zwei Bedienern auskommen, lassen sich damit im Schnitt acht bis 20 Verpackungsstationen einsparen. Die Mitarbeiter können anderen Aufgaben nachgehen.

Zusätzliches Einsparpotenzial ergibt sich laut Packaging by Quadient bei den Frachtkosten. Während herkömmliche Pakete aus bis zu 60 Prozent aus Luft bestehen und damit viel Platz im Lkw benötigen, lassen sich durch passgenaue Verpackungen nach Berechnungen des Unternehmens die Kartonvolumina um durchschnittlich 50 Prozent und infolge dessen die Frachtkosten reduzieren. Durch die Umstellung von Kartons in Standardgrößen auf passgenau zugeschnittene Leporello-Kartons lässt sich darüber hinaus der Verbrauch von Wellpappe im Schnitt um 29 Prozent senken. Passende Pakete benötigen ferner kein Füllmaterial.

Zu dem Thema passgenaues Verpackungen bietet Packaging by Quadient ein White Paper in englischer Sprache.


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