500 Pakete pro Stunde
Portale Dein Deal und My Store setzen auf 3-D-Verpackungssystem

08.06.2021 Der Schweizer Flash-Sale-Anbieter Dein Deal, der 2016 mit My Store fusionierte, setzt in seinem neuen Lager in Genf bei der automatisierten Verpackung von Transportkartons auf das  3-D-Verpackungssystem CVP Impack. Pro Stunde sind so bis zu 500 passgenaue Pakete möglich..

CVP Impack im Distributionszentrum von Dein Deal und My Store in Genf. Bis zu 500 passgenaue Transportpakete produziert die automatisierte Lösung von Packaging by Quadient pro Stunde.
© Foto: DeinDeal
CVP Impack im Distributionszentrum von Dein Deal und My Store in Genf. Bis zu 500 passgenaue Transportpakete produziert die automatisierte Lösung von Packaging by Quadient pro Stunde.

Aufgrund seines starken Wachstums mietete der Spezialist für Online-Verkaufsevents Dein Deal Anfang 2021 ein neues Distributionszentrum an. Am alten Standort hatte das Unternehmen bereits mit einer CVP Impack von Packaging by Quadient gearbeitet und so entschied sich das Unternehmen am neuen Firmensitz erneut für eine neue CVP Impack, die pro Stunde bis zu 500 passgenaue Pakete produzieren kann.

Im Logistikzentrum des Flash-Sale-Spezialisten lagern auf 15.000 Quadratmern Fläche mehr als 700.000 Konsumgüter von Top-Marken – von der Daunenjacke über Design-Geschirr bis hin zu Gourmet-Wein. Verbraucher haben die Möglichkeit, während Online-Verkaufsevents, die zwischen zwei und sieben Tage dauern, die Waren bis zu 70 Prozent billiger als im stationären Handel zu kaufen. Wer die Deals bis drei Uhr nachmittags abschließt, bekommt die Waren in der Regel in allen Teilen der Schweiz am nächsten Tag geliefert. Bis zu 7.000 Bestellungen pro Tag müssen die 200 Dein-Deal-Mitarbeiter abarbeiten.

Verpackungsprozess von sieben Sekunden

Damit die Bestellungen Kunden so schnell wie möglich erreichen, werden sie nach der Auslagerung von zwei Mitarbeitern auf das Förderband der CVP Impack platziert. Danach läuft der automatisierte Verpackungsprozess in sieben Sekunden ab: Die Anlage schneidet, füllt, faltet, verklebt, wiegt und etikettiert die Transportpakete automatisch. Aufgrund maßgeschneiderter Kartons kann das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 30 Prozent Wellpappe einsparen. Durch das reduzierte Transportvolumen werden wiederum fast ein Drittel weniger Lkw auf die Straße geschickt. „Für 95 Prozent der Bestellungen benötigen wir aufgrund der passgenauen Pakete auch kein Füllmaterial mehr”, erläutert CEO Allen Krief, der Mitbegründer von My Store ist.

Das Unternehmen entschied sich für die automatisierte Verpackungslösung von Packaging by Quadient laut Krief dafür, weil die erste CVP-Lösung die Produktivität und die Flexibilität im Versandbereich enorm gesteigert habe. Außerdem schätzten die Endkunden die Kartons, weil darin keine Luft transportiert werde und in fast allen Lieferungen auf Füllmaterial verzichtet werden könne. „Aus Sicht des Marketings ist es positiv, dass die Klebebänder gebranded sind, sodass der Kunde auf den ersten Blick den Absender der Lieferung sieht”, betont Chief Marketing Officer Arnaud Jolif.

Zwei Mitarbeiter ausreichend

Insgesamt verschickte das Unternehmen, das mit seinen beiden Marken nach eigenen Angaben zu den zehn größten E-Commerce-Playern in der Schweiz zählt, im Jahr 2020 mehr als 1,6 Millionen Pakete. Saisonale Verkaufshöhepunkte sind Aktionstage wie etwa der Black Friday und die Vorweihnachtszeit. Normalerweise werden die Bestellungen in zwei Schichten abgearbeitet. Im Dezember sind es drei Schichten. „Der große Vorteil der CVP Impack ist, dass auch in Spitzenzeiten zwei Mitarbeiter für die Bedienung der Maschine ausreichen”, sagt CEO Krief. Für das kommende Weihnachtsgeschäft sieht das Unternehmen sich demnach gut gerüstet. Im Dreischichtbetrieb könnte das Unternehmen bis zu 12.000 Pakete pro Tag mit der CVP Impack produzieren.

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