3D-Verpackungssystem
Betriebszeiten maximieren

19.04.2021 Der Hersteller automatisierter 3D-Verpackungssysteme, Packaging by Quadient, berät zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeitund nennt dazu fünf Erfolgsfaktoren.

Packaging by Quadient nennt fünf Erfolgsfaktoren für die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit.
© Foto: Packaging by Quadient
Packaging by Quadient nennt fünf Erfolgsfaktoren für die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit.

„Speziell während Boomzeiten des Online-Shoppings ist es wichtig, dass E-Commerce-Versender ihre Lieferversprechen gegenüber den Kunden einhalten“, betont Claus Weigel, International Senior Sales Manager DACH bei Packaging by Quadient. Deshalb müsse die Verfügbarkeit von automatisierten Anlagen so hoch wie möglich sein. Das Unternehmen unterstützt Nutzer der automatisierten 3D-Verpackungssysteme CVP Impack und CVP Everest. Dabei sei Verständnis für die Maximierung der Betriebszeit entscheidend für den Erfolg von Automatisierungsprojekten, so Weigel.

Laut Weigel ist es für Unternehmen, die in Automatisierungsthemen einsteigen und zunächst einen geringen Automatisierungsgrad aufweisen, nicht nötig, einen eigenen Wartungstechniker vor Ort haben. Unerlässlich sei aber die Schulung des Personals für ein technisches Verständnis.

Für die automatisierten 3D-Verpackungssysteme CVP Impack und CVP Everest hält Packaging by Quadient eine durchschnittliche Betriebszeit von mehr als 97 Prozent für realistisch. Die Lösungen der CVP-Reihe vermessen Waren mit 3D-Scannern. Anschließend schneiden, falten und verschließen sie alle sieben Sekunden ein maßgeschneidertes Paket, das während des Prozesses gewogen und mit einem Etikett versehen wird. Die Maschinen bieten laut Unternehmen unter anderem Einsparungen bei der Endloswellpappe, dem Füllmaterial und dem Transportvolumen.

Erfolgsfaktoren für die Anlagenverfügbarkeit

Um die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen, müssen Unternehmen Packaging by Quadient zufolge fünf Erfolgsfaktoren beachten.

Definition von Verantwortlichkeiten

Zu Beginn eines Projekts ist es wichtig, die Verantwortlichkeiten des Systemanbieters und die des Kunden klar zu definieren. Dabei muss erarbeitet werden, welches Level an Unterstützung der Kunde in puncto Reaktionszeiten und Zahl der vor Ort vorzuhaltenden Ersatzteile wünscht. Premiumservices reduzieren das Risiko, kosten aber Geld. Der Lieferant sollte sicherstellen, dass die Installation effizient ausgeführt wird und die Qualität der Leistung stimmt.

Angemessene Schulungen

Anlagenbediener sollten nur so weit geschult werden, dass sie die Maschine bedienen und kleinere Probleme beheben können. Bei den Lösungen der CVP-Reihe geht es beispielweise um den Absturz eines Produkts im Verpackungsprozess oder das Wechseln der Klebebänder, der Etiketten oder der Endloswellpappe. Bei schwer zu behebenden Fehlern sollte ein Techniker vor Ort eingesetzt werden.

Fernunterstützung

Bei komplexeren Problemen sollte ein Fernsupport-Service in Anspruch genommen werden. Packaging by Quadient bietet Remote Services an. Techniker beraten den Kunden und können sich aus der Ferne in die Maschinen einloggen, um Fehler zu finden und auf Daten zuzugreifen. Alle Verpackungssysteme des Herstellers verfügen über eingebaute Sensoren und sind mit Videokameras ausgestattet, die an neuralgischen Punkten im System angebracht sind. Eine Analyse der protokollierten Daten und aufgenommenen Bilder ermöglicht es den Ingenieuren, die Ursache eines Problems zu lokalisieren. In den meisten Fällen können sie die Mitarbeiter vor Ort beraten, wie das Problem zu lösen ist.

Einsatz eines Servicetechnikers 

Falls erforderlich, kann das Problem zu einem sogenannten Service-Call-Out eskaliert werden. Dann wird ein Servicetechniker zum Anwender geschickt – in der Regel binnen vier Stunden. Außerdem lassen sich Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden liefern, sodass vor Ort nur eine geringe Menge an Teilen vorgehalten werden muss.

Planmäßige Wartung

Eine geplante Wartung ist wichtig und sollte von qualifizierten Servicetechnikern durchgeführt werden. Packaging by Quadient besteht beispielsweise darauf, dass eigene Techniker eine regelmäßige, präventive Wartung durchführen. Das ist bei einem System, das beispielsweise 750.000 Pakete pro Jahr produziert, dreimal pro Jahr der Fall.

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