Verpackungsmesse
Fachpack öffnet für Geimpfte, Genesene und Getestete

06.07.2021 Vom 28. bis 30. September 2021 öffnet die Fachpack im Messezentrum Nürnberg ihre Tore. Das Leitthema „Umweltgerechtes Verpacken“ zieht sich durch das gesamte Programm. Die Veranstalter erwarten rund 700 Aussteller in der von Corona geprägten Messezeit.

Rund 700 Aussteller zeigen bei der Fachpack vom 28. bis 30. September 2021 ihre Neuheiten rund um das Verpacken in sieben Hallen.
© Foto: NürnbergMesse
Rund 700 Aussteller zeigen bei der Fachpack vom 28. bis 30. September 2021 ihre Neuheiten rund um das Verpacken in sieben Hallen.

„Für alle, die wissen möchten, was künftig in der Verpackungsbranche gefragt ist und für die, die das Netzwerken und den persönlichen Austausch von Angesicht zu Angesicht in den letzten eineinhalb Jahren vermisst haben, ist die Fachpack 2021 der place to be“, sagt Heike Slotta, Executive Director NürnbergMesse. Stand heute (6. Juli 2021) sind rund 691 Aussteller angemeldet, darunter zahlreiche namhafte Verpackungsmaschinen- und Packmittelhersteller. Sie bereiten aktuell ihre Messeauftritte in den sieben belegten Messehallen vor. Auch ausländische Aussteller zeigen Präsenz: vor allem aus der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Österreich und Frankreich. Laut Slotta kommen täglich neue Anmeldungen hinzu. Es sei aber eben ein Ausnahmejahr. Zum Vergleich: Bei der vergangenen Messeausgabe im Jahr 2019 waren rund 1.600 Aussteller in zwölf Hallen vertreten.

In diesem Jahr haben die Verpackungsmaschinen mit Palletier- und Kennzeichnungstechnik ein wenig zugelegt: Sie sind ausstellerseitig mit 42 Prozent vertreten. Der Bereich Packstoffe, Packmittel und Packhilfsmittel ist es mit 45 Prozent. Verpackungsdruck, Veredelung sowie Intra- und Verpackungslogistik ergänzen die beide großen Themenbereiche.

Bei dem Leitthema „Umweltgerechtes Verpacken“, das auch 2019 auf der Agenda der Messe stand,  geht es neben Nachhaltigkeit vor allem um verändertes Verbraucherverhalten, Verpackungsdesign und digitale Transformation. Start-ups präsentieren ihre innovativen Ideen und Produkte. Und die besten Verpackungslösungen werden bei der Verleihung des Deutschen Verpackungspreises sowie des Sustainability Awards ausgezeichnet. Die Sonderschau „Nachhaltiges Verpackungsdesign“ in der Halle 7, eine Kooperation zwischen NürnbergMesse und Bayern Design, zeigt Beispiele nachhaltiger Verpackungsgestaltung.

Digitale Erweiterung der Messe durch myFachpack

Neu in diesem Jahr ist das Konzept myFachpack, das die Messe rund um Matchmaking und Wissenstransfer digital erweitert. Bereits im Vorfeld der Messe bietet das neue Tool Möglichkeiten zur Vernetzung. Zudem wird während der Messelaufzeit das Programm der Vortragsforen live gestreamt und steht auch im Nachhinein zur Verfügung. Das Tool lässt sich am Desktop, aber auch mobil über eine App nutzen.

„Gerade in diesen Zeiten möchten wir es unseren Messebesuchern einfacher denn je machen, ihren Messebesuch effizient zu gestalten“, sagt Phillip Blass, Director Fachpack bei der NürnbergMesse. Dabei soll myFachpack helfen: „Ich kann vorab feste Gespräche mit Ausstellern am Stand vereinbaren, mich über Produkte und Unternehmen informieren und die Fachvorträge ansehen“, so Blass über das neue Tool.

Alle Aussteller sind in dem digitalen Toll mit einem Firmenprofil vertreten und können Produkte vorstellen, Dokumente bereitstellen, mit Besuchern kommunizieren und Ansprechpartner hinterlegen. Für Besucher spannend: Sie erhalten in myFachpack durch einen intelligenten Matchmaking-Algorithmus auch Vorschläge für besonders relevante Kontakte. Dazu definieren sie bei der Anmeldung ihre eigenen Interessensgebiete. Per Chat lässt sich dann ein Videocall oder ein Treffen vor Ort in den Messehallen vereinbaren.

Vortragsforen Packbox, Techbox und Innovationbox

Beim Publikum besonders beliebt sind laut NürnbergMesse die beiden Foren Packbox in Halle 7 und Techbox in Halle 3C. Sie werden in diesem Jahr ergänzt durch das neue Ausstellerforum, die Innovationbox in Halle 4. Täglich finden dort Fachvorträge von Experten und Diskussionsrunden statt.

Im Fokus der Packbox steht jeden Tag ein übergreifendes Thema:

  • „Verbraucher und Handel“ (28.9.21)
  • „Nachhaltigkeit und Innovation“ (29.9.21)
  • „Design & Material“ (30.9.21).

Key Note Speaker sind Roman Klis von Klis Design, Matthias Giebel von der Beratungsagentur B&P Consultants sowie Katrin Oeding vom Studio Oeding.

Die Fokusthemen in der Techbox:

  • „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ (28.9.21)
  • „Innovation & Wirtschaftlichkeit“ (29.9.21)
  • „Digitalisierung & Transformation“ (30.9.21)

Vera Fritsche vom VDMA Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Sonja Bähr von der Beratungsagentur Tilisco, Referenten des internationalen Beratungsunternehmens Mintel oder des italienischen Verpackungsmaschinenverbandes UCIMA geben Einblick in die aktuellen Entwicklungen am Verpackungsmarkt. Das komplette Programm aller drei Foren ist auf der Webseite der Fachpack zu finden.

Preisverleihungen: Die Besten im Rampenlicht

Auf der Fachpack 2021 heißt es wieder Bühne frei für die Verleihung des Deutschen Verpackungspreises. Der Preis wird vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) ausgelobt und in zehn Kategorien am ersten Messetag verliehen. Als Premiumpartner übernimmt die Fachpack die Verleihung des Nachwuchs-Sonderpreises. Gewinner des Verpackungspreises nominieren sich gleichzeitig für den Worldstar der World Packaging Organisation (WPO). Nach erfolgreicher Premiere im Jahr 2019 werden zusätzlich die Sustainability Awards am dritten Messetag im Forum Packbox verliehen.

Hygienekonzept für persönliches Networking

Für einen sicheren Messebesuch hat die NürnbergMesse umfangreiche Schutzmaßnahmen sowie ein Hygienekonzept erarbeitet, das laut Slotta sicherer ist als das Einkaufen, denn dort gälten weniger strikte Maßnahmen. Der Zutritt gilt dabei für die sogenannten 3G: Geimpfte, Genesene und Getestete. Zum weiteren Konzept zählen unter anderem kontaktloses Bezahlen, Buchung von Online-Tickets, Möglichkeiten zur Händedesinfektion, ein hochmodernes Lüftungskonzept mit Frischluftzufuhr und mehrfachem Luftaustausch pro Stunde für Messehallen und Kongressräume sowie die Nachverfolgbarkeit durch digitale Kontakt- und Zutrittserfassung. Sogenannte Community Areas in den Messehallen ermöglichen persönliches Networking unter Wahrung der Abstandsregelungen.

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