Green Bay Packers
„Ich glaube nicht daran, dass es zum Titel reicht“

08.09.2021 Wenn an diesem Donnerstag die US-Profiliga NFL in ihre 102. Saison startet, dann kann es für alle, die in, mit und für die Verpackungsbranche arbeiten, qua Namen nur ein Team geben: die Green Bay Packers.

Packers-Quarterback Aaron Rodgers (links)
© Foto: IMAGO / Icon SMI
Packers-Quarterback Aaron Rodgers (links)

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Für eine Saisonvorschau das American-Football-Team aus Wisconsin betreffend hat uns ein bekanntes TV-Gesicht Rede und Antwort gestanden: Sportjournalist Christoph „Icke“ Dommisch wirft exklusiv für den packREPORT ein Blick auf die Runde der Green Bay Packers. Und weil eine zweite Experten-Meinung eines Fans niemals schaden kann, gibt auch Rouven Schellenberger, Chefredakteur der Digitalen Medienentwicklung in unserem Verlag, seine exklusive Einschätzung ab.

Wie weit kann es gehen diese Runde für die Packers?

Christoph „Icke“ Dommisch: „Der Packer-Sommer war fürchterlich unruhig. Bleibt Rodgers oder geht er, war bis zum ersten Tag des Trainingslagers unklar. Ob das nicht „böses Blut“ zur Folge hat, muss man beobachten. Die Packers waren zwei Jahre in Folge jeweils nur einen Sieg vom Super Bowl entfernt. Diese Chance bekommt man selten dreimal als Team.“

Ist Quarterback Aaron Rodgers fit?

Christoph „Icke“ Dommisch: „Rodgers ist absolut fit und gesund. Das meiste Training der NFL Profis ist mittlerweile ohnehin mehr Individualtraining im Gym und weniger Bolzen auf dem Platz. Er hat außerdem gesagt, er habe sich in der Offseason neben seiner physischen Fitness auch um seine Seele gekümmert. Ich denke, wir sehen wieder einen besseren Aaron Rodgers als im Jahr zuvor.“

Was sagen die Experten zur kommenden Saison von Green Bay?

Christoph „Icke“ Dommisch: „Insgesamt glaube ich, dass die Packers wieder zum Favoritenkreis zählen, vor allem wegen Aaron Rodgers. Football ist nicht nur der ultimative Teamsport, sondern auch das ultimative Blame-Game. Wer hat Schuld an dem Hin und Her? Rodgers, der offen mit einem Wechsel kokettiert oder die Packers, die ihn nicht als Superstar ernst nehmen? Nur darüber wird in Green Bay gesprochen. Dabei wird sportlich langsam die Zeit knapp, mit Rodgers und diesem Team den Titel zu holen. In der Offense-Line hat man in den letzten zwei Jahren sehr wichtige Leute verloren. Rodgers ist 38 Jahre alt und Quarterbacks in diesem Alter möchten gern besonders beschützt werden. Ich glaube nicht daran, dass es zum Titel reicht in diesem Jahr. Wenn es aber einer PACKEN kann, dann Aaron Rodgers.“

Rouven Schellenberger, Chefredakteur der Digitalen Medienentwicklung beim dfv:

„Die vermutlich letzte Saison mit Aaron Rodgers könnte ein spannendes Abenteuer werden, für den ganz großen Wurf aber fehlt wohl die Qualität in der Defense. Mit einer lange vermissten Balance zwischen Lauf- und Passspiel hat Coach Matt LaFleur die Offense der Packers vergangene Saison auf ein überragendes Level gehoben. Hier sieht die nahe Zukunft rund um WR Davante Adams und Running Back Aaron Jones rosig aus, wenn auch die Offensive-Line (Abgang von Corey Linsey, Verletzung von David Bakhtiari) ernsthafte Sorgen bereitet. Für den neuerlichen Sprung an die Spitze der NFC bedarf es allerdings einer Leistungsexplosion der unsteten Defense – auf die noch wenig hinweist. Diese Schwäche lässt sich in den Playoffs leider nicht dauerhaft überspielen, nicht einmal durch einen überragenden Aaron Rodgers.“

 

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