Lebensmittelrückverfolgbarkeit
Software ProdX erhält Industrie-4.0-Funktionen

06.04.2021 Mit der Version 2.4 veröffentlicht Mettler-Toledo ein Update der Produktinspektionsmanagement-Software ProdX für Lebensmittelhersteller. Das Update bietet das Produktinspektionsmanagement mit erweiterten Sicherheitsfunktionen, digitalem Track-&-Trace, automatischen Leistungstests und Echtzeitprotokollierung von Test- und Konformitätsdaten.

Mettler-Toledo hat eine umfassend aktualisierte Version der ProdX-Software für das Produktinspektionsmanagement veröffentlicht. Sie richtet sich an Lebensmittelhersteller.
© Foto: Mettler-Toledo
Mettler-Toledo hat eine umfassend aktualisierte Version der ProdX-Software für das Produktinspektionsmanagement veröffentlicht. Sie richtet sich an Lebensmittelhersteller.

ProdX 2.4 basiert auf den Industrie-4.0-Prinzipien der sicheren Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und bereitet die Konnektivität zur Blockchain-Technologie vor. Das Update bietet ein vollständiges digitales Track-&-Trace sowie Echtzeitüberwachung der Produktkonformität.

Die Erweiterungen von ProdX

  • zentrale Benutzer- und Zugriffsverwaltung für die Software und die Geräte – mit erweiterten Passwortregeln, um die Verwendung sicherer Passwörter zu forcieren, die von der Software zentral verifiziert werden
  • firewallübergreifende Sicherheit mit verschlüsselter OPC UA (Open Platform Communication Unified Architecture) Maschine-zu-Maschine-Kommunikation einschließlich Tags für Leistungstestergebnisse, um diese in ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) und MES (Manufacturing Execution System) nahtlos zu übernehmen
  • automatisch protokollierte Leistungstestdaten zur Dokumentation der Einhaltung von Lebensmittelsicherheitsstandards
  • Unterstützung bei Chargenwechseln auf Röntgengeräten
  • Rückverfolgbarkeit der Inspektionsresultate eines einzelnen Produkts über individuelle Seriennummer
  • Fail-Safe-Testregime für die Produktinspektion zur Sicherstellung der Due DiIigence und Einhaltung der Compliance-Vorgaben und Spezifikationen

Verbesserte Sicherheitsfunktionen wie individuelle Passwortkontrolle, zentral verifiziert und verknüpft mit der Rolle und den Zugriffsrechten jedes Maschinenführers oder Teamleiters, sollen sicherstellen, dass Lebensmittelhersteller vollständige Due Diligence und Transparenz nachweisen können. Um die Datenintegrität zu ermöglichen, werden Daten und Metadaten automatisch erfasst und in ProdX 2.4 laut Hersteller manipulationssicher gespeichert. ProdX Release 2.4 erfüllt neu die Anforderungen der BRCGS (British Retail Consortium Global Standard) Food Safety Clause 6.3.3. Wo verwendet, muss der Hersteller dokumentierte Verfahren für den Betrieb und die Prüfung von Online-Kontrollwaagen festlegen.

Anstatt Daten manuell einzugeben und Kästchen abzuhaken, lassen sich mit ProdX Maßnahmen wie regelmäßige Leistungstests automatisiert und die Ergebnisse ohne menschliches Eingreifen digital protokollieren. Lebensmittelhersteller können auf Chargen- oder sogar Einzelartikelebene ordnungsgemäß dokumentieren und sollen so nachweisen können, dass ihre Produktinspektionssysteme während der gesamten Produktion den Leistungsstandards entsprochen haben.

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