Zeller+Gmelin
Rekonditionierung von IBC und Stahlfässern

09.11.2021 Recycling bzw. die Rückführung von gebrauchten Rohstoffen und Industrieverpackungen in den Wirtschaftskreislauf tragen zu einer Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Schonung von natürlichen Ressourcen bei.

© Foto: Zeller+Gmelin

Die nachhaltige Verwendung rekonditionierter Fässer und IBCs (Intermediate Bulk Container) ist für das Unternehmen aus dem schwäbischen Eislingen, das seit 2020 klimaneutral ist, deshalb eine Selbstverständlichkeit.

Das Wiederinstandsetzen von Stahlblech- und Kunststoff-Fässern wie auch IBCs, stellt aktuell die umweltfreundlichste Art dar, Industrieverpackungen in den Recycling-Kreislauf zurückzuführen. Natürliche Ressourcen lassen sich auf diese Weise bestmöglich schonen und auch die CO2 -Emission wird minimiert. „Durch eine herkömmliche Entsorgung gehen viele wertvolle Ressourcen verloren. Rekonditionierte Fässer weisen hingegen einen deutlich geringeren CO2 -Fußabdruck als neu hergestellte Fässer auf“, weiß Gülen Ak, Leiterin Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement sowie Nachhaltigkeits- und Compliance-Beauftragte bei Zeller+Gmelin.

Rekonditionierte Gebinde sparen jährlich tausende Tonnen CO2 ein. So belegte eine von Ernst & Young durchgeführte US-Studie aus dem Jahr 2014, dass beim Waschen eines Kombinations-IBCs 67 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen werden als bei der Herstellung eines neuen Containers. Beim Tausch des Innenbehälters eines IBC (Rebottling) sind es immerhin noch 20 Prozent weniger CO2 -Ausstoß. „Ein Innenbehältertausch ist dann notwendig, wenn eine Reinigung nicht mehr möglich ist oder der Container die gesetzlich vorgeschriebene Maximallaufzeit von fünf Jahren erreicht hat“, betont Gülen Ak.

Deutliche Einsparung von Trebhausgasen

Bei Industriegebinden aus Stahl spricht die Umwelt-und Energiebilanz eine ähnlich klare Sprache: Wer Deckelfässer durch Waschen rekonditionieren lässt, spart damit durchschnittlich 61 Prozent Treibhausgase ein, bei einem Spundfass sind es immer noch 36 Prozent. „Wir von Zeller+Gmelin verfolgen deshalb bewusst das Ziel: weniger Entsorgung durch Recycling“, so die Umweltbeauftragte weiter.

So hat Zeller+Gmelin allein im Jahr 2020 durch den Einsatz von rekonditionierten Verpackungen 3.608.448 kg CO2 gegenüber der Verwendung von Neuware eingespart. Die Reko-Fässer werden speziell aufbereitet und sind qualitativ mit einem neu produzierten Fass zu vergleichen. Hierfür arbeitet Zeller+Gmelin mit professionellen und zertifizierten Rekonditionierungsbetrieben zusammen. Jedes einzelne Fass wird nach der Aufbereitung einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. „So ist gewährleistet, dass nur technisch einwandfreie Produkte ausgeliefert werden“, versichert Gülen Ak und gibt gleichzeitig zu bedenken: „Allein durch die CO2 -Einsparung unserer rekonditionierten IBCs könnten wir 1.887 Jahre lang eine 3-Zimmer-Wohnung beheizen.“

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