Umstellung von der Box
Mc Donald’s serviert Burger in Graspapier

27.05.2021 Um Verpackungsabfälle zu reduzieren, testet Mc Donald’s fortlaufend Alternativen. Nun verkauft das Unternehmen erstmals einen Burger in Graspapier und spart allein mit dieser Umstellung knapp 70 Prozent Verpackungsmaterial.

© Foto: Mc Donalds

Mit dem Deutschlandburger wird nun erstmals ein Premium-Burger statt in eine Box in Graspapier gewickelt. Mit dieser Verpackungsumstellung will das Unternehmen unterstreichen, dass es zukünftig verstärkt auf nachhaltigere Verpackungslösungen setzt. Neben dem Deutschlandburger sind auch die Mc Wraps in einer Verpackung aus Graspapier erhältlich.

Die Umstellung der Verpackungen ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Roadmap zur Reduzierung von Plastik- und Verpackungsmüll. Bis 2025 sollen alle Verkaufsverpackungen zu 100 Prozent aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Materialien bestehen. „Als Marktführer in der Systemgastronomie wollen wir den Weg hin zur Reduzierung von Kunststoff- und Verpackungsabfällen aktiv mitgestalten. So werden wir zukünftig weniger Verpackungsmaterial einsetzen und immer mehr Burger in alternativen Verpackungen, wie beispielsweise innovativem Wrap-Papier, ausgeben.“, so Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender, McDonald’s Deutschland LLC.

Papier aus Gras: Weniger spart mehr

Durch neuartige Prozesse und den Eintrag von Grasfasern in das Papier werden große Mengen an Energie, Wasser und CO2 in der Produktion eingespart. Außerdem kommt bei der Herstellung dieses Faserstoffes keine Chemie zum Einsatz. Das von McDonald´s eingesetzte Graspapier enthält einen Grasanteil von 20 Prozent, ist FSC-lizensiert und benötigt keine langen Transportwege. Es stammt von bestehenden Grasflächen und steht so nicht in Konkurrenz zu anderen Nutzungsmöglichkeiten. Durch die Umstellung der Verpackung beim Deutschlandburger auf Graspapier wird eine Reduzierung des Verpackungsmaterials um knapp 70 Prozent erreicht.

stats