„Made for Recycling“
Burger King erhält Interseroh-Siegel für PP-Verpackung

18.05.2021 Außen Retro-Look, innen zukunftsfähiges Verpackungsdesign: Die Quetschbeutel-Verpackungen der neuen Apfel-Bananen-Quetschies von Burger King wurden nach der wissenschaftlichen Methode „Made for Recycling" als sehr gut recyclingfähig eingestuft.

© Foto: Alba Group

Die so genannten „Pouch“-Verpackungen, die seit Ende April 2021 bei der Fast-Food-Kette zum Einsatz kommen, erreichten 19 von 20 möglichen Punkten und dürfen damit das Gütesiegel des Umweltdienstleisters Interseroh tragen. „Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen auf recyclingfreundliche Verpackungen setzen“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH. „Denn je besser der Wertstoffkreislauf funktioniert, desto effektiver können wir den Verbrauch natürlicher Ressourcen reduzieren und das Klima entlasten.“

Der „Made for Recycling“-Prüfstandard wurde von Interseroh gemeinsam mit dem Bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt. Ausschlaggebend für die positive Bewertung der neuen Fruchtmus-Verpackungen von Burger King: Sie werden ausschließlich aus Polypropylen gefertigt. Herkömmliche Quetschbeutel bestehen dagegen häufig aus drei verschiedenen Materialien plus Aluminiumfolie, was eine werkstoffliche Verwertung sehr erschwert oder sogar verhindert. „Für uns ist der Start der neuen Verpackung ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit“, sagt Klaus Schmäing, Director Marketing bei der. Burger King Deutschland GmbH. „Das ,Made for Recycling‘-Siegel unterstützt unsere Kunden dabei, umweltbewusste Kaufentscheidungen zu treffen.“

Welchen Beitrag das Recycling von Wertstoffen zum Klimaschutz leistet, belegt unter anderem die Studie „Resources Saved by Recycling“ des Fraunhofer-Instituts Umsicht. Die Albas Group, zu der auch Interseroh gehört, hat danach allein im Jahr 2019 durch die Kreislaufführung von 6 Millionen Tonnen Wertstoffen 4,2 Millionen Tonnen klimaschädlicheTreibhausgase eingespart. Dies entspricht dem jährlichen positiven Klimaschutzeffekt von rund 59 Millionen Bäumen.

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